01 May 2026, 08:43

Bürgermeister von Bacolod in Landbanking-Skandal freigesprochen – alle Vorwürfe fallen

Ein Mann in einem weißen T-Shirt und Shorts watet durch eine überflutete Straße in Manila, Philippinen, umgeben von Häusern, Bäumen, Pfählen, Drähten und Fahrzeugen unter einem sichtbaren Himmel.

Bürgermeister von Bacolod in Landbanking-Skandal freigesprochen – alle Vorwürfe fallen

Der Ombudsman für die Visayas hat den Bürgermeister von Bacolod, Alfredo Abelardo Benitez, von allen Vorwürfen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Landbanking-Projekt der Stadt freigesprochen. Die Entscheidung, die am 14. April 2026 bekannt gegeben wurde, wies sowohl die verwaltungsrechtlichen als auch die strafrechtlichen Beschwerden ab, die mehr als ein Jahr zuvor eingereicht worden waren. Im Mittelpunkt des Falls standen Vorwürfe über überteuerte Grundstücksgeschäfte und formale Unregelmäßigkeiten bei einer mit 4,4 Milliarden Pesos von der Philippine Development Bank finanzierten Initiative.

Die ursprünglichen Beschwerden waren am 13. März 2025 von Roger Ledesma eingereicht worden. In seiner Anzeige warf er Benitez und anderen Beamten vor, gegen das Republikgesetz 3019 (Anti-Korruptionsgesetz) und das Republikgesetz 6713 (Verhaltenskodex für öffentliche Amtsträger) verstoßen sowie schwere Pflichtverletzungen begangen zu haben. Zu den konkreten Vorwürfen zählten die überstürzte Übertragung von Grundbuchtiteln, überhöhte Kaufpreise für das 74 Hektar große Grundstück im Barrio Granada sowie Interessenkonflikte.

Nach einer gründlichen Prüfung kam der Ombudsman zu dem Schluss, dass es keine ausreichenden Beweise für ein Fehlverhalten gebe. Die Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf Verstöße im Rahmen des Erwerbsverfahrens oder bei der Verwaltung der Mittel. Infolgedessen wurden alle Anklagepunkte fallengelassen, und Benitez bestätigte, keine Gegenklage gegen Ledesma einreichen zu wollen.

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Das Landbanking-Projekt selbst umfasste die Aufnahme eines Kredits in Höhe von 4,4 Milliarden Pesos durch die Stadt Bacolod zum Erwerb des Grundstücks in Granada. Die Initiative zielte darauf ab, den öffentlichen Landbesitz der Stadt zu erweitern, stand jedoch seit ihrer Einführung in der Kritik.

Mit dem Urteil des Ombudsmanns ist der Rechtsstreit um das Landbanking-Geschäft von Bacolod nun beendet. Die Abweisung der Vorwürfe beseitigt die Unsicherheiten über die Rechtmäßigkeit des Projekts und ermöglicht es der Stadt, ohne weitere juristische Hindernisse voranzuschreiten. Benitez' Verzicht auf eine Gegenklage schließt die Angelegenheit zwischen den beiden Parteien endgültig ab.

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