16 April 2026, 22:36

"Call of Duty"-Werbespot in Großbritannien wegen Verharmlosung sexueller Gewalt verboten

Plakat mit der Überschrift "Sexuelle Gewaltprävention - Es ist jedermanns Pflicht" über einer Illustration einer militärischen Einheit mit Helmen.

"Call of Duty"-Werbespot in Großbritannien wegen Verharmlosung sexueller Gewalt verboten

Ein Werbespot für Call of Duty: Black Ops 7 mit den Schauspielern Peter Stormare und Nikki Glaser wurde in Großbritannien verboten. Die Entscheidung fiel nach einem Urteil der britischen Werbeaufsichtsbehörde Advertising Standards Authority (ASA), die den Spot als "Verharmlosung sexueller Gewalt" einstufte und ihn für "verantwortungslos und anstößig" erklärte.

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Der 30-Sekunden-Clip hatte Beschwerden von neun Zuschauern ausgelöst, die kritisierten, der Spot mache sich über nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen lustig. In ihren Eingaben an die ASA bezeichneten sie den Inhalt als "verantwortungslos und anstößig".

Der Publisher Activision Blizzard verteidigte die Werbung mit dem Argument, sie richte sich an ein erwachsenes Publikum mit einer höheren Toleranz für respektlosen Humor. Dennoch gab die ASA den Beschwerden statt und verfügte, dass der Spot in seiner aktuellen Form nicht mehr ausgestrahlt werden dürfe.

In ihrer endgültigen Entscheidung betonte die ASA, dass die Darstellung sexueller Gewalt als Quelle für Humor inakzeptabel sei. Die Behörde wies Activision Blizzard an, künftige Werbekampagnen sozial verantwortungsbewusst zu gestalten und schwere Verstöße gegen den Anstand zu vermeiden.

Der verbotene Werbespot wird nicht mehr auf britischen Bildschirmen zu sehen sein. Activision Blizzard muss nun seine Marketingstrategie überprüfen, um den Richtlinien der ASA zu entsprechen. Künftige Werbung darf keine Inhalte mehr enthalten, die sensible Themen verharmlosen könnten.

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