02 April 2026, 22:33

Capron Park Zoo in Attleboro bleibt vorerst vor der Schließung bewahrt

Ein detailliertes Miniaturmodell einer Zooszene mit Besuchern, umgeben von Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und einer Hintergrundwand, mit Text unten.

Capron Park Zoo in Attleboro bleibt vorerst vor der Schließung bewahrt

Capron Park Zoo in Attleboro bleibt im Haushaltsjahr 2027 geöffnet

Bürgermeisterin Cathleen DeSimone gab bekannt, dass die Stadt die Betriebskosten des Zoos übernehmen wird – und rettet damit den Capron Park Zoo vor der Schließung. Die Entscheidung folgt auf wochenlange öffentliche Proteste, bei denen sich Anwohner mit Petitionen und Social-Media-Kampagnen für den Erhalt des Zoos einsetzten.

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Der Vorschlag der Bürgermeisterin, den Zoo weiter zu finanzieren, wird nun im Rahmen des jährlichen Haushaltsverfahrens dem Stadtrat vorgelegt. Statt auf den allgemeinen Haushalt zurückzugreifen – was zu weiteren Stellenstreichungen geführt hätte – sollen freie Rücklagen der Stadt die Kosten decken.

Die Kehrtwende erfolgt in einer Phase finanzieller Belastung: Attleboro steht vor einem Haushaltsdefizit von 2,5 Millionen Dollar, das vor allem auf einen Anstieg der Krankenversicherungskosten um 8,4 Prozent zurückzuführen ist. Trotz der angespannten Lage begründete DeSimone ihre Entscheidung mit der massiven Unterstützung aus der Bevölkerung. Ein früherer Plan, das Gelände in ein Naturschutzgebiet mit Tierauffangstation umzuwandeln, wurde daraufhin verworfen.

Der Widerstand der Bürger war im vergangenen Monat besonders deutlich: Online-Kampagnen wie Rettet den Capron Park Zoo sammelten tausende Unterschriften, während lokale Proteste und Artikel in der Sun Chronicle die Bedeutung des Zoos für Familien und Schulen betonten. Obwohl der Fortbestand des Zoos nun gesichert ist, warnte die Bürgermeisterin, dass es aufgrund des Defizits im kommenden Jahr dennoch zu Entlassungen im städtischen Bereich kommen werde.

Der Zoo bleibt vorerst in städtischer Trägerschaft und entgeht damit zumindest für ein weiteres Jahr der Schließung. Allerdings könnte das Haushaltsloch zu Kürzungen bei anderen kommunalen Dienstleistungen führen. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Stadtrat, der im Rahmen der anstehenden Haushaltsabstimmung darüber befinden wird.

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