Cardinals verhandeln mit Rookie-Star Wetherholt über Millionen-Deal
Die St. Louis Cardinals verhandeln derzeit über eine langfristige Vertragsverlängerung mit dem Rookie JJ Wetherholt. Damit folgen sie einem wachsenden Trend in der Liga, der darauf abzielt, junge Top-Talente frühzeitig an den Verein zu binden. Auch die Pittsburgh Pirates stehen in ähnlichen Gesprächen mit ihrem Nachwuchsspieler Konnor Griffin. Beide Akteure gelten als Schlüsselfiguren für die Zukunft ihrer Franchises.
Wetherholt hat seit seinem MLB-Debüt schnell überzeugt und erhält sowohl von Fans als auch von Experten hohe Anerkennung. Als einer der fünf besten Nachwuchsspieler im Baseball wird sein Potenzial mit jüngsten hochdotierten Langzeitverträgen verglichen. Die Cardinals scheinen sich an Vorbildern wie dem Achtjahresvertrag über 111 Millionen Dollar, den Corbin Carroll 2023 bei den Arizona Diamondbacks unterzeichnete, oder sogar an Roman Anthonys Achtjahresdeal über 130 Millionen Dollar mit den Boston Red Sox orientieren zu wollen.
Eine Vertragsverlängerung für Wetherholt könnte leistungsabhängige Bonuszahlungen beinhalten, die an Auszeichnungen und sportliche Erfolge geknüpft sind. Ein solcher Deal würde dem jungen Infielder finanzielle Sicherheit bieten und ihm gleichzeitig ermöglichen, mit Anfang 30 die Free Agency zu erreichen. Für die Cardinals hätte eine frühe Bindung den Vorteil, Planungssicherheit zu schaffen und mindestens zwei Jahre seiner potenziellen Free-Agent-Phase vorwegzunehmen – ein wichtiger Baustein für ihren Wiederaufbau.
Unterdessen könnten die Verhandlungen der Pirates mit Griffin einen Maßstab für Wetherholts Vertrag setzen. Pittsburghs aktuelles Angebot soll eher an Carrolls 111-Millionen-Deal als an Anthonys größeres Paket angelehnt sein. Sollte Griffin unterschreiben, könnte das die Cardinals unter Zugzwang setzen, ihre eigenen Verhandlungen zügig abzuschließen.
Ein Langzeitvertrag für Wetherholt würde seine Rolle als Aushängeschild der nächsten Cardinals-Ära festigen. Zudem stärkte ein solcher Deal das Vertrauen der Fans, die den Rookie bereits für seine starken Auftritte feiern. Für beide Seiten – Spieler und Verein – könnte eine Einigung jetzt die Weichen für die kommenden Jahre stellen.






