Cariad eröffnet Hightech-Campus in Berlin für KI und autonomes Fahren
Volkswagens Software-Tochter Cariad eröffnet konsolidierten Campus in Berlin
Die Software-Sparte von Volkswagen, Cariad, hat in Berlin einen neuen, zentralisierten Standort in der Nähe des Hauptbahnhofs eröffnet. Dort arbeiten nun rund 1.000 Mitarbeiter unter einem Dach. Zur offiziellen Eröffnung am Mittwoch war auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas anwesend.
Der Berliner Campus dient bereits seit über einem Jahr als wichtiger Entwicklungsstandort. Im Mittelpunkt stehen dabei KI-gestützte Softwarelösungen, insbesondere für autonomes Fahren und Infotainment-Systeme. Diese Technologien sollen die Interaktion zwischen Fahrzeugen und Fahrern verbessern.
Cariads Software kommt in allen Marken und Tochtergesellschaften der Volkswagen Group zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt weltweit 20 Technologie-Hubs und fünf Marken-Hubs, wobei Berlin nun als zentraler Knotenpunkt für die Entwicklungsaktivitäten fungiert.
In den vergangenen Jahren sah sich Cariad jedoch mit Herausforderungen konfrontiert. VW-Chef Oliver Blume räumte Verzögerungen sowie Kritik an der Softwarequalität und -auslieferung ein. Um gegenzusteuern, durchlief das Unternehmen eine Umstrukturierung und ging Partnerschaften ein, um die Entwicklung zu beschleunigen und Kosten zu senken.
Bei der Eröffnung skizzierte Cariad-Chef Peter Bosch die Zukunft der Automobiltechnik. Demnach sollen Fahrzeuge bald in der Lage sein, zuzuhören, zu sprechen und selbstständig zu fahren – angetrieben durch KI-basierte Sensortechnik.
Der neue Standort stärkt Cariads Rolle bei der Weiterentwicklung der Softwarekompetenz von Volkswagen. Rund 1.000 Mitarbeiter sind nun am Berliner Standort tätig. Das Unternehmen baut seine Schwerpunkte in den Bereichen KI und Vernetzung über alle Konzernmarken hinweg weiter aus.






