19 March 2026, 10:52

CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale gegen explodierende Spritkosten

Demonstranten halten ein Transparent mit der Aufschrift "Kein Grund zu Feiern" gegen deutsche Sparmaßnahmen, mit Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Gewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge aufgrund höherer Kraftstoffpreise - CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale gegen explodierende Spritkosten

Die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU fordern eine höhere Kilometerpauschale, um Beschäftigten bei den stark gestiegenen Spritkosten entlasten zu können. Der aktuelle Satz von 30 Cent pro Kilometer für Dienstfahrten ist seit 2026 unverändert geblieben – trotz der rasant steigenden Preise an den Tankstellen. Ihr Vorschlag sieht vor, die steuerfreie Erstattung auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben.

Der Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Preise für Diesel und Benzin deutlich gestiegen sind, angetrieben durch höhere Ölkosten im Zuge des anhaltenden Nahostkonflikts. Deutsche Autofahrer sind von den Preissprüngen stärker betroffen als viele andere Länder, was den Druck auf Arbeitnehmer erhöht, die für Dienstreisen auf private Fahrzeuge angewiesen sind.

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Für die Anpassung des Satzes werden zwei mögliche Wege diskutiert: Zum einen könnte das Bundesreisekostengesetz direkt geändert werden. Zum anderen ließe sich die Dienstreisepauschale an die bereits höher angesetzte Entfernungspauschale für Pendler koppeln.

Über die Erhöhung der Kilometerpauschale hinaus schlagen die Arbeitnehmervertreter die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschlags vor. Dieser soll als Tarifinstrument für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten dienen und über die Arbeitgeber abgewickelt werden.

Der Bundestag wird nun über einen Gesetzentwurf beraten, der die explodierenden Spritpreise in den Griff bekommen soll. Zur Debatte stehen unter anderem eine Beschränkung von Preiserhöhungen auf einmal täglich sowie verschärfte Kartellregeln gegen marktbeherrschende Mineralölkonzerne.

Falls die Pläne verabschiedet werden, stiege die Erstattung für dienstliche Fahrten von 30 auf 38 Cent pro Kilometer. Der Mobilitätszuschlag würde zusätzlich finanzielle Entlastung für Arbeitnehmer mit hohen Fahrtkosten bieten. Die anstehende Bundestagsdebatte wird zeigen, ob die Vorschläge weiterverfolgt werden.

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