CDU plant radikale Steuerreform: Senkungen um 30 Milliarden – doch der Spitzensteuersatz steigt
Mila VoigtCDU plant radikale Steuerreform: Senkungen um 30 Milliarden – doch der Spitzensteuersatz steigt
Ein neuer Steuerreformplan hat Unterstützung von führenden CDU-Politikern erhalten. Der von zwei konservativen Abgeordneten ausgearbeitete Vorschlag zielt darauf ab, die Steuern um bis zu 30 Milliarden Euro zu senken, während gleichzeitig der Spitzensteuersatz erhöht wird. Parteivertreter bezeichneten ihn als solide Grundlage für weitere Diskussionen über die Finanzpolitik.
Der Plan sieht vor, den Spitzensteuersatz auf 47,5 Prozent für Einkommen über 85.000 Euro brutto anzuheben. Gleichzeitig soll der Solidaritätszuschlag abgeschafft werden, eine Abgabe, die nach der deutschen Wiedervereinigung eingeführt wurde. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann begrüßte den Vorschlag und argumentierte, dieser werde das Wirtschaftswachstum stärken und das Vertrauen der Unternehmen wiederherstellen.
Fritz Güntzler, finanzpolitischer Sprecher der CDU, nannte den Entwurf eine "hervorragende Basis" für weitere Gespräche. Er forderte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil auf, eigene Steuerkonzepte vorzulegen, um eine gemeinsame Reforminitiative voranzutreiben. Güntzler betonte zudem, dass bis 2027 Entlastungen in Höhe von zehntausenden Millionen Euro notwendig seien, allein um das steuerfreie Existenzminimum zu sichern.
Das Gesamtpaket soll spürbare Entlastungen für Arbeitnehmer und Unternehmen noch vor Jahresende bringen. CDU-Spitzenpolitiker unterstrichen die Dringlichkeit schneller Maßnahmen, um die finanzielle Belastung von Haushalten und Betrieben zu verringern. Die Reform könnte die gesamte Steuerlast um 25 bis 30 Milliarden Euro mindern – eine deutliche Wende in der deutschen Steuerpolitik. Die nächsten Schritte hängen von Verhandlungen zwischen der CDU und der Bundesregierung ab.






