26 April 2026, 08:37

Cervantes auf dem 50-Euro-Schein? EZB prüft revolutionäres Banknoten-Design

Ein 20 Euro-Banknote mit dem Wort "Specimen" darauf gedruckt.

Cervantes auf dem 50-Euro-Schein? EZB prüft revolutionäres Banknoten-Design

Die Europäische Zentralbank prüft derzeit neue Motive für künftige Euro-Banknoten. Ein Vorschlag sieht vor, den berühmten Autor Miguel de Cervantes, Schöpfer des "Don Quijote", auf dem 50-Euro-Schein abzubilden. Dies würde einen möglichen Bruch mit der bisherigen Gestaltungslinie bedeuten, die auf reale Personen verzichtet und stattdessen abstrakte Stile bevorzugt.

Bisher zeigen Euro-Banknoten vor allem architektonische Motive und keine historischen Persönlichkeiten. Doch der 50-Euro-Schein – die am weitesten verbreitete Stückelung – könnte diese Tradition durchbrechen. Cervantes, eine der prägendsten Figuren der spanischen Literatur, soll als Symbol für die europäische Kulturidentität stehen.

Noch ist nicht entschieden, ob künftige Banknoten überhaupt Porträts tragen werden. Das Verfahren befindet sich in einer frühen Phase, in der Ideen gesammelt und bewertet werden. Eine mögliche Neugestaltung würde sich nur auf neue Serien auswirken, während die bestehenden Scheine weiterhin gültig blieben.

Die Europäische Zentralbank betonte, dass die aktuellen Euro-Banknoten ihre Gültigkeit behalten. Ein sofortiger Austausch ist nicht geplant; die Diskussionen über die künftige Ausrichtung der Gestaltungsprinzipien laufen jedoch weiter.

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Der Vorschlag, Cervantes auf dem 50-Euro-Schein zu zeigen, deutet auf einen möglichen Wandel im Design der Euro-Banknoten hin. Sollte er umgesetzt werden, wären damit erstmals reale historische Persönlichkeiten auf den Scheinen vertreten. Allerdings würde eine solche Änderung Jahre in Anspruch nehmen – ohne Auswirkungen auf das derzeit im Umlauf befindliche Bargeld.

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