Chabarowsk holt Tausende Hektar Brachland zurück in die Nutzung
Region Chabarowsk macht stetige Fortschritte bei der Wiederherstellung von Ackerland
In den vergangenen zwei Jahren hat die Region Chabarowsk beachtliche Erfolge bei der Renaturierung von landwirtschaftlichen Flächen erzielt. Allein 2023 wurden über 2.200 Hektar Brachland wieder der Nutzung zugeführt. Die Bemühungen wurden 2024 weiter ausgebaut – zusätzliche Projekte laufen bereits, um bis 2026 noch mehr Flächen zurückzugewinnen.
Im Jahr 2023 gelang es der Region, 2.200 Hektar ungenutztes Ackerland wieder urbar zu machen. Im Folgejahr wurden über eine Maschinen- und Traktorenstation, die vom Fonds für Landwirtschaft des Gebiets Chabarowsk eingerichtet wurde, weitere 1.200 Hektar rekultiviert. Drei große Meliorationsprojekte brachten zudem fast 1.500 Hektar zurück in die Nutzung – unterstützt durch Bundesmittel in Höhe von 193,6 Millionen Rubel.
Die Maßnahmen beschränkten sich jedoch nicht auf die bloße Wiederherstellung von Flächen. Für drei vernachlässigte Bewässerungssysteme wurde die katastertechnische Erfassung abgeschlossen, die insgesamt 2.892 Hektar umfassen. Zudem wurden 10 Kilometer Bewässerungskanäle freigeräumt, wodurch fast 100 Hektar fruchtbares Land geschützt und aufgewertet wurden.
Für die kommenden Jahre sind weitere Pläne bis 2026 vorgesehen. Bereits eingereichte Anträge auf Bundesförderung sollen Vermessungsarbeiten und katastertechnische Erfassungen finanzieren. Diese Vorhaben zielen darauf ab, 300 Hektar neues Ackerland zu erschließen, während umfassendere Initiativen die Reaktivierung von 150.000 Hektar in der gesamten Region anstreben.
Durch das Zusammenspiel von Bundesmitteln, lokalen Projekten und Infrastrukturmaßnahmen konnten bereits Tausende Hektar Land wiedergewonnen werden. Mit den für 2026 geplanten Vorhaben rechnet die Region Chabarowsk in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Ausweitung der verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzflächen.






