27 March 2026, 18:35

Challenge League reformiert: Mehr Nachwuchs, strengere Regeln ab 2027/28

Schwarzes und weißes Bild von jungen Jungs, die auf einem Feld Fussball spielen, mit einem Ball in der Mitte, Gebäuden, Pfählen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Challenge League reformiert: Mehr Nachwuchs, strengere Regeln ab 2027/28

Die Vereine der Schweizer Challenge League haben eine Reihe von Reformen verabschiedet, um die Nachwuchsförderung und die finanzielle Stabilität zu stärken. Zu den Änderungen gehören strengere Regeln für das Training, neue finanzielle Anreize sowie Anpassungen bei den Kadergrößen. Ein Vorschlag zur Aufstockung der Liga von 10 auf 12 Mannschaften scheiterte jedoch, da er nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit erhielt.

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Die Reformen treten zur Saison 2027/28 in Kraft. Die Clubs stimmten dafür, die Liga bei zehn Teams zu belassen, nachdem der Erweiterungsplan an zu geringer Unterstützung gescheitert war. Aktuell spielen in der zweiten Schweizer Liga Mannschaften wie der FC Vaduz, Neuchâtel Xamax FCS und Yverdon Sport FC, wobei Vaduz die Tabelle anführt.

Eine zentrale Neuerung schreibt vor, dass alle Vereine einen hauptamtlichen Cheftrainer verpflichten müssen. Zudem werden finanzielle Anreize eingeführt, darunter höhere Ausbildungsentschädigungen bei Transfers von nicht lokal ausgebildeten Spielern. Ein Bonus-Malussystem soll Teams belohnen, die in der Youth Trophy Schweizer U21-Spieler einsetzen.

Die Kaderlisten werden auf 20 Spieler pro Mannschaft verkleinert, um jüngeren Talenten mehr Spielpraxis zu ermöglichen. Zudem wurden regulatorische Anpassungen beschlossen, die die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit der Liga fördern sollen.

Die Reformen markieren einen Kurswechsel hin zu mehr Investitionen in den Nachwuchs und strengeren professionellen Standards. Ohne Erweiterung bleibt die Challenge League in ihrer aktuellen Struktur erhalten. Die Änderungen gelten ab der Saison 2027/28 und betreffen alle zehn teilnehmenden Vereine.

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