Coco Gauff kämpft sich krank in die nächste Runde der Madrid Open
Die Weltranglistendritte Coco Gauff hat sich trotz Krankheit in die nächste Runde der Madrid Open gekämpft. Die US-Amerikanerin besiegte Sorana Cirstea mit 4:6, 7:5, 6:1, obwohl sie unter dem sogenannten "Madrid-Magenvirus" litt – einer Erkrankung, die bei diesem Turnier bereits mehrere Spielerinnen und Spieler beeinträchtigt hat.
Während des zweiten Satzes verschlechterte sich Gauffs Zustand zusehends. Sie musste sich auf dem Platz übergeben und wurde später während einer Spielpause medizinisch versorgt. Ein Arzt überprüfte ihre Vitalwerte, bevor sie das Match fortsetzen konnte.
Die 20-Jährige, die im vergangenen Jahr das Finale in Madrid verloren hatte, bevor sie die French Open gewann, zieht nun in die nächste Runde ein. Dort trifft sie auf die an Position 13 gesetzte Linda Noskova.
Gauff ist nicht die einzige Topspielerin, die von dem Virus betroffen ist. Die sechsfache Grand-Slam-Siegerin Iga Świątek hatte sich bereits früher im Turnier wegen Krankheit zurückziehen müssen. Auch abseits des Tennis wurde Real Madrids Raúl Asencio mit schwerer Gastroenteritis ins Krankenhaus eingeliefert – ein Zeichen dafür, dass sich das Virus über die Tennisplätze hinaus ausgebreitet hat.
Mit dem Sieg hält Gauff ihre Turnierchancen trotz des gesundheitlichen Rückschlags aufrecht. Ihre nächste Partie wird zeigen, ob sie sich bis zum Duell mit Noskova vollständig erholen kann. Währenddessen kämpfen weiterhin mehrere Spielerinnen und Spieler mit den Folgen desselben Virus.






