05 May 2026, 04:51

Colorado bekämpft unterirdisches Feuer in alter Zeche mit drastischen Maßnahmen

Schwarz-weiß-Foto eines Kohlebergwerks in Kolumbien mit Gebäuden, Bäumen und Bergen im Hintergrund sowie Text am unteren Rand.

Colorado bekämpft unterirdisches Feuer in alter Zeche mit drastischen Maßnahmen

Die Bergbau- und Rekultivierungsbehörde von Colorado (Colorado Division of Reclamation, Mining and Safety) hat neue Maßnahmen eingeleitet, um die Risiken im Bereich der Black Diamond Mine zu kontrollieren. Das unterirdische Feuer in der ehemaligen Zeche schwelt bereits seit den 1930er-Jahren, doch aktuelle Entwicklungen geben Anlass zur Sorge. Nun werden gezielte Schritte unternommen, um Waldbrände zu verhindern und die Zufahrtsmöglichkeiten für Einsatzkräfte zu verbessern.

Am Montag begannen Teams damit, auf einer Fläche von etwa 1,5 Hektar Bäume und Gras in der Nähe des Bergwerks zu roden. Ziel ist es, brennbare Materialien zu entfernen, die mögliche Brände anheizen könnten, und so eine bessere Schutzzone zu schaffen. Bereits jetzt sind abgestorbene und sterbende Bäume in der Nähe starker Entlüftungsschächte zu beobachten – ein Zeichen für die verschärften Bedingungen.

Gleichzeitig entsteht eine rund 2,1 Kilometer lange Zufahrtsstraße. Diese Route soll im Notfall schnellere Einsatzmöglichkeiten für Rettungskräfte bieten. Das Projekt folgt Berichten über steigende Oberflächentemperaturen, Bodenrisse und neue Entlüftungsschächte entlang einer Klippe.

Durch die anhaltende Dürre hat sich die Bodenstabilität verschlechtert, was die Brandgefahr zusätzlich erhöht. Um diesen Gefahren zu begegnen, setzt die Behörde auf langfristige Überwachung und präventive Maßnahmen. Die Arbeiten sollen den sicheren Zugang zur Anlage gewährleisten und gleichzeitig zukünftige Bedrohungen durch das seit Jahrzehnten schwelende Kohlefeuer minimieren.

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Die Vorsorgemaßnahmen tragen dazu bei, das Brandrisiko einzudämmen und die laufende Kontrolle zu unterstützen. Mit der neuen Zufahrtsstraße und der gerodeten Vegetation verfügen Einsatzkräfte künftig über bessere Voraussetzungen für schnelle Reaktionen. Die Behörde beobachtet weiterhin die Veränderungen vor Ort, um die umliegenden Gebiete zu schützen.

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