Colton Underwood: Vom Sportler zum Storyteller und LGBTQ+-Vorbild
Colton Underwood hat die Kontrolle über seine eigene Geschichte übernommen. Seit seinem Coming-out im Jahr 2021 hat sich der ehemalige Sportler zu einem engagierten Fürsprecher für LGBTQ+-Repräsentation in Sport und Medien entwickelt. Heute gestaltet er Erzählungen – und ist nicht mehr nur Teil von ihnen.
Sein jüngstes Projekt, der Podcast DADDYHOOD, bietet einen ehrlichen Einblick in seinen Weg zur Vaterschaft. Underwood betont, dass es keinen einzigen richtigen Weg gibt, sich auf die Elternrolle vorzubereiten – entscheidend sei vielmehr die Bereitschaft, zu lernen und zu wachsen.
Sein Wandel vom Beteiligten zum Erzähler vollzog sich nicht über Nacht. Seine Teilnahme an The Traitors schärfte seinen Blick dafür, wie Geschichten funktionieren – wie Spannung, Aufbau und Charakterentwicklung ein Publikum fesseln. Diese Erfahrung bestärkte ihn darin, nicht länger nur Gegenstand von Schlagzeilen zu sein, sondern sie selbst zu prägen.
Rückschläge sieht er heute als Teil des Prozesses. Könnte er seinem jüngeren Ich etwas mitteilen, würde er sagen, dass Unsicherheit zu etwas Wertvollem führen kann. Die Wendepunkte in seinem Leben, so glaubt er, haben ihn darauf vorbereitet, Geschichten auf andere Weise zu erzählen.
Mit Sichtbarkeit geht auch Verantwortung einher. Underwood konzentriert sich auf Projekte, die den Diskurs über LGBTQ+-Leben voranbringen. Sein Podcast DADDYHOOD spiegelt diese Mission wider. Indem er seinen eigenen Weg zur Vaterschaft teilt, möchte er anderen zeigen, dass ihre Lebenswege keinem festen Drehbuch folgen müssen.
Underwoods Arbeit dreht sich heute darum, Erzählungen zu schaffen, die echte, unordentliche und persönliche Erfahrungen widerspiegeln. Durch DADDYHOOD und sein Engagement definiert er neu, was es bedeutet, sowohl eine öffentliche Person als auch Elternteil zu sein. Die Botschaft ist klar: Geschichten müssen keinem Schema entsprechen – sie müssen nur ehrlich erzählt werden.






