28 April 2026, 06:46

Comic-Legende Gerry Conway mit 73 Jahren gestorben – ein Abschied vom Meister der Superhelden

Ein ernster Mann mit Schnurrbart trägt einen Anzug und eine Krawatte und schaut konzentriert von der Titelseite eines Comics mit dem Titel "Comic Finance".

Comic-Legende Gerry Conway mit 73 Jahren gestorben – ein Abschied vom Meister der Superhelden

Gerry Conway, der einflussreiche Comicautor hinter einigen der prägendsten Geschichten von Marvel und DC, ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Geboren am 10. September 1952 in New York, begann er bereits als Teenager, Superhelden-Erzählungen zu formen, und hinterließ ein bleibendes Erbe in der Branche.

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Conway schrieb bereits mit 16 Jahren Comicgeschichten. 1971 verfasste er erste vollständige Superhelden-Epen für Marvel und avancierte schnell zu einer der prägenden Stimmen des Verlags. Seine Arbeiten umfassten nahezu jede große Serie – von Die Fantastischen Vier und Thor bis hin zu Die Rächer und Die Verteidiger.

Zu seinen bekanntesten Schöpfungen zählt die Miterschaffung des Punisher, Marvels schonungslosem Antihelden. Zudem verfasste er Der Tod von Gwen Stacy, eine der ikonischsten Spider-Man-Geschichten aller Zeiten. Später wechselte er zu DC, wo er Superman und die Justice League prägte und seinen Ruf als Meistererzähler weiter festigte.

Über Jahrzehnte hinweg wurden Conways Erzählungen zu einem Grundpfeiler des Superhelden-Genres. Seine Fähigkeit, komplexe und zeitlose Geschichten zu webben, sicherte ihm einen dauerhaften Platz in der Geschichte des Mediums.

Sein Tod markiert das Ende einer Ära für die Comicwelt. Doch seine Figuren und Geschichten prägen die Superhelden-Erzählungen bis heute. Fans und Schöpfer gleichermaßen gedachten seiner als einer der prägendsten Kräfte der Branche.

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