25 March 2026, 20:34

Conor Benns Comeback: 15 Millionen Dollar und ein Traum vom WBC-Titel

Schwarzes und weißes Foto von zwei Boxern in einem Ring mit Helmen und Handschuhen, umgeben von Seilen und beleuchtet von Überkopfleuchten, mit 'Olympian Magazine'-Text oben und unten.

Conor Benns Comeback: 15 Millionen Dollar und ein Traum vom WBC-Titel

Conor Benn kehrt am 11. April in den Ring zurück – dann trifft er im Vorprogramm von Tyson Furys Comeback in London auf Regis Prograis. Der Kampf folgt auf seinen hochkarätigen Revanche-Sieg gegen Chris Eubank Jr. im vergangenen November. Benn hat nun fest im Blick, noch vor Jahresende einen WM-Kampf um den WBC-Titel zu bestreiten.

Im Rahmen eines neuen Ein-Kampf-Vertrags mit Zuffa Boxing wird er für den Duell gegen Prograis ein Preisgeld von 15 Millionen Dollar erhalten. Der Brite spricht offen darüber, frühere Kämpfe – sowohl im als auch außerhalb des Rings – hinter sich zu lassen und sich stattdessen auf seine Zukunft im Boxsport zu konzentrieren.

Benns boxerische Wurzeln reichen tief und wurden maßgeblich von seinem Vater Nigel geprägt, einem ehemaligen Zweiklass-Weltmeister. Nigel Benn zog 1987 von der Karibik nach England und stieg noch im selben Jahr ins Profilager auf. 1990 sicherte er sich den WBO-Titel im Mittelgewicht, 1993 folgte der WBC-Gürtel im Supermittelgewicht. Seine erbitterte Rivalität mit Chris Eubank – gegipfelt in zwei brutalen Schlachten – ging in die Boxgeschichte ein und machte ihn zu einem Vorbild für Conor.

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Schon als Kind verinnerlichte Conor die Disziplin und die Kämpfermentalität seines Vaters. Besonders Nigels Duelle gegen Eubank und Gerald McClellan prägten ihn und trieben ihn dazu, selbst früh mit dem Boxen zu beginnen. Mittlerweile, auf dem Höhepunkt seiner eigenen Karriere, hat sich der 27-Jährige von der Wut distanziert, die ihn einst antrieb. Stattdessen beschreibt er sich als gelassen und zielstrebig – mit klugen Entscheidungen statt reiner Emotion als Antrieb.

Sein jüngster Revanche-Kampf gegen Eubank Jr. im November markierte einen Wendepunkt. Der Sieg stärkte sein Selbstvertrauen und seinen Ehrgeiz. Trotz früherer Spannungen mit seinem ehemaligen Promoter Eddie Hearn hegt Benn keinen Groll. Er betont, sich einzig auf seinen eigenen Weg zu konzentrieren. Familie, so sagt er, sei sein wahres Erbe – alles andere nur "Lärm".

Der Kampf gegen Prograis am 11. April wird Benns erster unter dem Banner von Zuffa Boxing sein, mit einer Börse von 15 Millionen Dollar auf dem Spiel. Ein Sieg könnte ihn noch in diesem Jahr in die Position für einen WBC-Welttitelkampf bringen. Bis dahin bleibt er entschlossen, an seine jüngsten Erfolge anzuknüpfen – stets mit mentaler Gesundheit und Familie als oberste Prioritäten.

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