Cyberangriff auf Hasbro: Lieferketten und Bestellungen lahmgelegt
Hasbro, einer der größten Spielzeug- und Spielehersteller der Welt, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Die Attacke beeinträchtigte die Fähigkeit des Unternehmens, Bestellungen abzuwickeln und Produkte auszuliefern. Hasbro bestätigte den Vorfall, nachdem am 28. März ein unautorisierter Zugriff festgestellt worden war.
Der Angriff wurde Ende letzten Monats erstmals vom IT-Team des Unternehmens erkannt. Als Reaktion nahm Hasbro einige Systeme offline, um die Bedrohung einzudämmen. Bisher hat sich keine Gruppe zu dem Hack bekannt, sodass den Ermittlern klare Ansatzpunkte fehlen.
Das Unternehmen hat Notfallpläne aktiviert, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Trotz dieser Maßnahmen könnte die vollständige Wiederherstellung noch mehrere Wochen dauern. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Cyberangriffe auf andere Spielzeug- und Unterhaltungsfirmen ein, darunter Jakks Pacific und Bandai Namco.
Mit einem Jahresumsatz von 4,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 bleibt Hasbro eine der führenden Kräfte der Branche. Aktuell arbeitet das Unternehmen daran, die genauen Auswirkungen der Störung auf seine Lieferkette und Kundenzustellungen zu bewerten.
Durch den Cyberangriff musste Hasbro Lieferungen verschieben und die Bearbeitung von Bestellungen vorübergehend einstellen. Die Eindämmungsmaßnahmen bleiben solange in Kraft, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Kunden und Händler müssen sich bis zur vollständigen Wiederherstellung der Systeme auf längere Wartezeiten einstellen.






