DAX bricht ein: Unter 25.000 Punkte trotz stabiler Nahost-Lage
Deutscher Leitindex DAX rutscht am Dienstag deutlich ab – unter 25.000 Punkte
Am Dienstag gab der DAX stark nach und fiel unter die Marke von 25.000 Punkten. Gegen Mittag notierte er bei etwa 24.885 Zählern, was einem Rückgang von 1,0 Prozent im Vergleich zur vorherigen Handelssitzung entspricht. Schwache Konjunkturdaten und enttäuschende Unternehmenszahlen belasteten die Stimmung an den Märkten.
Der Index startete schwach in den Handelstag und setzte seinen Abwärtstrend im Laufe des Vormittags fort. Vor allem die schwachen Quartalsergebnisse des Chemiehandelskonzerns Brenntag sowie ernüchternde Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland drückten auf die Kurse. Analysten führten zudem die leicht nachlassenden Spannungen im Nahen Osten und die schwächelnden Technologiewerte als zentrale Gründe für den Rückgang an.
Zu den größten Gewinnern im DAX zählten am Dienstag SAP, Deutsche Telekom und Qiagen. Auf der Verliererseite befanden sich hingegen Infineon, Hochtief und Siemens Energy. Die allgemeine Marktstimmung blieb verhalten, während der Euro gegenüber dem US-Dollar leicht nachgab und mittags bei 1,1411 Dollar stand.
Auch die Ölpreise gaben nach: Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 77,39 Dollar pro Fass. Da der DAX die Marke von 25.000 Punkten nicht halten konnte, verschlechterte sich die technische Chartlage, was bei Händlern Sorgen auslöste.
Der DAX schloss die Sitzung im Minus und spiegelte damit die allgemeine Unsicherheit an den Märkten wider. Der Fall unter 25.000 Punkte sowie die schwache Performance wichtiger Einzelwerte machten den Tag zu einer Herausforderung für deutsche Aktien. Auch an den Devisen- und Ölmärkten zeigten sich Zeichen der Abschwächung.






