02 April 2026, 14:02

Defektes Panikschloss stoppt Training für 300 Kölner Sportler seit Wochen

Zeichen an einer Turnhalle, auf dem steht: "Schütze Dich und Deine Schiffskameraden" mit Laufbändern und Deckenleuchten im Hintergrund.

Defektes Panikschloss stoppt Training für 300 Kölner Sportler seit Wochen

Defekter Notausgangsverschluss legt Training im Kölner Turnverein lahm

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Seit über drei Wochen können mehr als 300 Mitglieder des Turnvereins Köln-Poll 1904 wegen eines defekten Notausgangsverschlusses nicht in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße trainieren. Das Problem begann, als die Panikschlossvorrichtung einer Notausgangstür versagte. Die Stadt Köln beauftragte zunächst ein Unternehmen mit der Reparatur – doch stellten sich die Schäden als so gravierend heraus, dass ein kompletter Austausch notwendig wurde. Zwar wurde ein provisorisches Schloss eingebaut, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, doch die Vereinsvorsitzende Ute Ahn lehnte diese Lösung als unzureichend ab: Die Sicherheit im Brand- oder Evakuierungsfall sei nicht gewährleistet.

Die Halle dient dem TV Köln-Poll 1904 seit über 50 Jahren als Trainingsstätte. Sämtliche regelmäßigen Aktivitäten – von Turnen über Fitnesskurse bis hin zum Jugendtraining – liegen seitdem auf Eis. Auch die Option, die Tür während der Trainingszeiten offen zu halten, wurde aus Sicherheitsgründen verworfen.

Ein neues Panikschloss wurde zwar bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette verzögerten die Lösung. Nun wird das Ersatzteil in dieser Woche erwartet; unmittelbar nach Eintreffen soll es eingebaut werden.

Bis dahin müssen die rund 300 Vereinsmitglieder weiter auf ihr Training verzichten. Die Übergangsregelung der Stadt hat die Bedenken hinsichtlich der Evakuierungssicherheit nicht ausräumen können. Erst mit der endgültigen Installation des neuen Schlosses wird der normale Betrieb in der Sporthalle wiederaufgenommen werden können.

Quelle