Delta-Chef attackiert Kongress wegen "einzigen Chaos" durch US-Regierungsstillstand
Hannah RichterDelta-Chef attackiert Kongress wegen "einzigen Chaos" durch US-Regierungsstillstand
Delta-Airlines-Chef Ed Bastian kritisiert Kongress wegen des Regierungsstillstands
Delta-Airlines-CEO Ed Bastian hat den US-Kongress für den jüngsten Haushaltsstreit scharf kritisiert und die Situation als "ein einziges Chaos" bezeichnet, das TSA-Mitarbeiter wochenlang ohne Lohn ließ. Der Stillstand führte zu massiven Verzögerungen an den Sicherheitskontrollen der Flughäfen, da Hundertschaft von Beamten wegen ausbleibender Gehälter kündigten oder krankfeierten. Nun, da die Beschäftigten nach und nach ihren rückständigen Lohn erhalten, versuchen Airlines und Passagiere, sich an die Folgen der Krise anzupassen.
Ab Mitte Februar waren TSA-Mitarbeiter von den Auswirkungen des Shutdowns betroffen – viele erhielten über einen Monat lang keinen Lohn. In dieser Zeit reichten Hunderte ihren Rücktritt ein, andere meldeten sich krank, was die Wartezeiten an den Kontrollpunkten weiter verschärfte. Als Reaktion darauf setzte Delta Airlines Sonderleistungen für Kongressabgeordnete aus, darunter Begleitservices am Flughafen, bis der normale Betrieb vollständig wiederhergestellt ist.
Präsident Donald Trump unterzeichnete am Freitag eine Verfügungen, um die Blockade der Mittel zu beenden und sicherzustellen, dass TSA-Agenten ab Montag ihren ausstehenden Lohn erhalten. Seitdem sind mehr Beamte an ihren Arbeitsplätzen zurück, was die Staus an den Flughäfen etwas entlastet. Dennoch rief Bastian die Reisenden zur Geduld auf, da sich das System nur langsam von den Störungen erholt.
In einer öffentlichen Stellungnahme machte der Delta-Chef den Kongress für das Chaos verantwortlich und verwies auf die verzögerte Finanzierung des Ministeriums für Innere Sicherheit. Gleichzeitig dankte er den TSA-Mitarbeitern und den Kunden von Delta für ihr Verständnis in dieser schwierigen Phase. Die Aussetzung der Vorteile für Abgeordnete bleibt bestehen, bis die TSA-Abläufe stabilisiert sind und alle Beschäftigten ihre vollen Bezüge erhalten haben.
Obwohl die TSA-Agenten nun ihren Nachzahlungen erhalten, sind die Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen kürzer geworden – doch die Folgen des Shutdowns wirken nach. Deltas Einschränkungen für Reiseprivilegien von Kongressmitgliedern gelten weiter, bis die Lage vollständig normalisiert ist. Die Situation zeigt einmal mehr, wie schwerwiegend sich Verzögerungen bei der Haushaltsbewilligung auf essenzielle Dienstleistungen und deren Beschäftigte auswirken.






