Deutsche Bank schließt ihr Berliner Kunstzentrum PalaisPopulaire bis 2026
Hannah RichterDeutsche Bank schließt ihr Berliner Kunstzentrum PalaisPopulaire bis 2026
Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin. Die Entscheidung fällt mit dem Auslaufen des Mietvertrags für das historische Palais Unter den Linden zusammen. Der 2018 eröffnete Kunstort wird sein Programm Ende 2026 beenden.
Das PalaisPopulaire war im ehemaligen Prinzessinnenpalais an der Prachtstraße Unter den Linden untergebracht und hatte die benachbarte Kunsthalle abgelöst, in der zuvor internationale zeitgenössische Kunst gezeigt worden war. Erste Berichte über die Schließung erschienen im Tagesspiegel und im Kunstmagazin Monopol.
Für November ist als Abschied ein großes Kulturfest geplant. Nach der Schließung will die Deutsche Bank ihr kulturelles Engagement in der Stadt neu ausrichten. Künftig soll zeitgenössische Kunst durch flexiblere Formate und die Förderung von Nachwuchskünstlern unterstützt werden.
Die rund 2.000 Werke umfassende Sammlung der Bank in Berlin bleibt zugänglich. Statt an einem zentralen Ort werden die Arbeiten an verschiedenen Standorten in der Stadt präsentiert. Ende 2026 wird das PalaisPopulaire seine Türen schließen. Der neue Ansatz der Deutschen Bank setzt auf Anpassungsfähigkeit und jüngere Künstler. Die Sammlung wird weiterhin an wechselnden Orten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
