Deutsche lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren deutlich ab – Umfrage zeigt klare Ablehnung
Mila VoigtDeutsche lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren deutlich ab – Umfrage zeigt klare Ablehnung
Eine aktuelle Umfrage zeigt deutliche Ablehnung in Deutschland gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt es über alle Gruppen hinweg ab, das Renteneintrittsalter auf 67,5 Jahre oder darüber hinaus anzuheben.
Nur 29 Prozent der Deutschen halten ein Renteneintrittsalter von 67,5 Jahren für angemessen. Weitere 7 Prozent sind sogar für eine noch spätere Grenze. Damit sprechen sich 62 Prozent der Bevölkerung klar gegen jede Erhöhung aus.
Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung in bestimmten Gruppen: In Ostdeutschland lehnen 73 Prozent die geplante Anhebung ab. Unter Erwerbstätigen sind es 68 Prozent, die sich gegen den Vorschlag aussprechen. Auch unter den Anhängern der politischen Parteien gibt es starke Unterstützung für das bestehende System: 84 Prozent der AfD-Sympathisanten und 77 Prozent der Wähler der Linken lehnen eine Erhöhung ab. Im Gegensatz dazu befürworten 58 Prozent der Unionsanhänger eine Anhebung des Renteneintrittsalters.
Die Umfrage macht deutlich: Die meisten Deutschen wollen kein höheres Renteneintrittsalter. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung steht hinter der geplanten Änderung. Politische und regionale Unterschiede prägen dabei das Ausmaß der Ablehnung.
