01 May 2026, 10:40

Drei Männer wegen Millionenbetrugs durch Cyberkriminalität und Geldwäsche verurteilt

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht, dass versteckte Nebenkosten in Rechnungen Familien Hunderte von Dollar monatlich kosten können.

Drei Männer wegen Millionenbetrugs durch Cyberkriminalität und Geldwäsche verurteilt

Ein US-Bundesgericht hat drei Männer wegen ihrer Beteiligung an einem großangelegten Cyberkriminalitäts- und Geldwäschenetzwerk verurteilt. Die kriminelle Vereinigung betrog über 1.000 Opfer in 47 Bundesstaaten der USA und 19 Ländern und erbeutete dabei mehr als 215 Millionen US-Dollar. Die Ermittler bezeichneten das Vorgehen als einen der größten Betrugsfälle dieser Art, bei dem gehackte E-Mail-Konten und gefälschte Zahlungsaufforderungen genutzt wurden, um Gelder auf Strohfirmenkonten umzuleiten.

Oluwafemi Michael Awoyemi, Aruan Drake und Peter Reed wurden nach umfangreichen Ermittlungen der Verschwörung zum Drahtbetrug für schuldig befunden. Die Gruppe hatte es auf Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen abgesehen, indem sie E-Mail-Konten kompromittierte und gefälschte Rechnungen oder Zahlungsanweisungen verschickte. Ein einziges Opfer überwies den Tätern auf diese Weise rund 2,7 Millionen US-Dollar.

Die gestohlenen Gelder flossen durch ein Netzwerk aus Scheinfirmen und fingierten Unternehmen. Allein über einen Devisenwechselstube im Großraum Chicago wurden etwa 50 Millionen US-Dollar abgewickelt. Anschließend wurde das Geld über Geldtransferdienste, Kryptowährungen und Luxuskäufe gewaschen.

Gegen Awoyemi und Drake wurden zusätzlich Verurteilungen wegen Geldwäscheverschwörung ausgesprochen. Bundesermittler beschlagnahmten oder beantragten die Einziehung von Vermögenswerten im Wert von knapp 1,2 Millionen US-Dollar, die mit dem Betrug in Verbindung standen – darunter Barschecks, Kryptowährungen, hochwertige Uhren und ein Grundstück in Georgia.

Mit den aktuellen Urteilen erhöht sich die Zahl der im Zusammenhang mit dem Netzwerk verurteilten Angeklagten auf 25, darunter sowohl Verurteilungen nach Gerichtsverfahren als auch Geständnisse. Der Fall unterstreicht das Ausmaß internationaler Cyberkriminalität, die ahnungslose Opfer ins Visier nimmt. Obwohl die Behörden einen Teil der gestohlenen Gelder sichern oder einfrieren konnten, dauern die Ermittlungen an. Die Beamten arbeiten weiterhin daran, weitere mit dem Betrug verbundene Vermögenswerte aufzuspüren.

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