Dubai setzt neue Maßstäbe in der Krisenkommunikation für Medienprofis
Dubai startet Initiative zur Stärkung der Medienkrisekommunikation und beruflicher Standards
Der Dubai Press Club (DPC) hat kürzlich eine Workshop-Reihe ins Leben gerufen, die sich auf die Bewältigung von Kommunikation in Notfällen konzentriert. Damit unterstreicht Dubai sein Engagement für eine professionelle Krisenbewältigung in den Medien. Zu den Referenten gehörten Rashid Al Marri, Geschäftsführer des Media Regulatory Office, sowie Hend Fekri, Direktorin für strategische Medienbeziehungen im Government of Dubai Media Office.
Im ersten Workshop stand das Krisenkommunikationsmodell Dubais im Mittelpunkt, das auf Schnelligkeit, Klarheit und abgestimmtes Vorgehen setzt. Ein einheitliches Reaktionssystem sorgt dafür, dass alle Beteiligten von Anfang an eine konsistente Botschaft vermitteln. Offizielle Kanäle dienen als primäre Quelle für überprüfte Informationen, während lizenzierte Medien verpflichtet sind, Fakten vor der Veröffentlichung sorgfältig zu prüfen.
In der Veranstaltung wurde zudem die Abgrenzung zwischen Medienregulierung und Cyberkriminalitätsgesetz in Dubai erläutert. Das Emirat bewegt sich innerhalb eines bundesweiten Medienrahmens, der durch lokale Gesetze gestützt wird, die vom Dubai Media Council überwacht werden. Das Dubai Media Regulatory Office, Ende 2025 gegründet, setzt diese Vorschriften auf lokaler Ebene durch.
Neben der Krisenschulung zielt die Workshop-Reihe des DPC darauf ab, die fachlichen Kompetenzen im Mediensektor insgesamt zu stärken. Das Programm unterstützt Dubais übergeordnetes Ziel, ein zukunftsfähiges Medienökosystem aufzubauen. Eine weitere wichtige Ressource ist der „Öffentliche Leitfaden für Filmaufnahmen in Dubai“, der mehrsprachige Hinweise zu Drehgenehmigungen und rechtlichen Anforderungen für Einwohner und Besucher bietet.
Die Workshops unterstreichen Dubais Verpflichtung zu transparenter und effizienter Krisenkommunikation. Medienvertreter sind nun angehalten, sich auf offizielle Quellen zu stützen, Angaben zu verifizieren und die Verantwortung für ihre Inhalte zu übernehmen. Diese Maßnahmen sollen das öffentliche Vertrauen stärken und eine präzise Berichterstattung in kritischen Situationen gewährleisten.






