Eisbären Berlin verhängen jahrelange Stadionverbote nach brutaler Attacke auf Kölner-Fanbus
Lina SeidelEisbären Berlin verhängen jahrelange Stadionverbote nach brutaler Attacke auf Kölner-Fanbus
Eisbären Berlin verhängt Stadionverbote gegen 18 Fans nach Angriff auf Kölner-Haie-Fanbus
Die Eisbären Berlin haben 18 Anhänger von ihren Spielstätten ausgeschlossen, nachdem es am 12. April in der Nähe der Uber Arena im Berliner Stadtteil Friedrichshain zu einem gewalttätigen Übergriff auf einen Fanbus der Kölner Haie gekommen war. Der Verein verurteilte die Gewalt scharf und kündigte weitere Konsequenzen an.
Der Vorfall ereignete sich, als der Bus mit Kölner Fans die Arena erreichte. Eine Gruppe von 20 bis 30 vermummten Angreifern umringte das Fahrzeug und griff die Insassen mit Fahnenstangen, Fäusten und Glasflaschen an. Ein Täter drang sogar in den Bus ein und warf eine Flasche, wodurch ein Passagier verletzt wurde.
Einige der Angreifer brachen zudem die Gepäckfächer auf, stahlen Fanutensilien wie Trommeln und Transparente und flüchteten anschließend. Die Polizei ermittelt noch zu den genauen Hintergründen.
Als Reaktion verhängten die Eisbären Berlin gegen 18 mutmaßlich Beteiligte ein Betretungsverbot für die Uber Arena, die Uber Eats Music Hall, den Uber Platz sowie das Sportforum Berlin – und zwar bis Ende 2028. Der Verein plant, die beschuldigten Fans zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Gespräch zu laden.
Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem die Eisbären Berlin durch einen Sieg in der Serie gegen die Kölner Haie ihren Einzug ins Finale gesichert hatten.
Die Sperren gelten für mehr als vier Jahre und schließen die Betroffenen von allen wichtigen Spielstätten des Vereins aus. Die Polizei sammelt weiterhin Beweismaterial im Rahmen der laufenden Ermittlungen. Die Eisbären Berlin betonten, dass solches Verhalten inakzeptabel sei und nicht toleriert werde.






