Entera Bio sichert 10 Millionen US-Dollar für Osteoporose-Medikament EB613
Lina SeidelEntera Bio sichert 10 Millionen US-Dollar für Osteoporose-Medikament EB613
Entera Bio Ltd., ein Biopharmaunternehmen in klinischer Entwicklungsphase, hat eine private Kapitalerhöhung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar unter Führung von BVF Partners L.P. abgesichert. Die Mittel sollen die Weiterentwicklung des führenden Wirkstoffkandidaten EB613 unterstützen – ein oral einnehmbares Medikament gegen Osteoporose. Falls alle Bezugsrechte ausgeübt werden, könnten die Gesamteinnahmen bis Anfang April 2026 auf bis zu 24,5 Millionen US-Dollar steigen.
Im Rahmen der Transaktion werden 7.827.789 Einheiten zu je 1,2775 US-Dollar ausgegeben. Jede Einheit umfasst eine Stammaktie sowie ein Bezugsrecht mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Die Bezugsrechte können sechs Monate nach dem voraussichtlichen Abschlussdatum – geplant für den 2. April 2026 – unter den üblichen Bedingungen ausgeübt werden.
EB613, das am weitesten entwickelte Produkt von Entera, ist eine osteoanabole Tablette zur oralen Einnahme, die speziell zur Behandlung von Osteoporose konzipiert wurde. Eine kürzlich abgeschlossene Phase-2-Studie erreichte ihre primären und sekundären Endpunkte, was den Weg für die weitere Entwicklung ebnet. Das Unternehmen plant, die neuen Mittel für den Start einer registrierenden Phase-3-Studie mit EB613 zu verwenden, zusätzlich zu allgemeinen Betriebskosten.
Neben EB613 arbeitet Entera an EB612, einer oralen Peptidtherapie gegen Hypoparathyreoidismus, für die bis Ende 2026 die Einreichung eines Investigational New Drug (IND)-Antrags erwartet wird. Darüber hinaus treibt das Unternehmen in Partnerschaften frühe Entwicklungsstadien oraler Peptidkandidaten für Adipositas und das Kurzdarmsyndrom voran.
Entera spezialisiert sich auf orale Peptid- und Proteinersatztherapien. Sein Portfolio konzentriert sich auf die Deckung bisher ungedeckter medizinischer Bedürfnisse bei Knochen- und Stoffwechselerkrankungen.
Die private Kapitalerhöhung bringt Entera einen Schritt näher an die späte klinische Erprobung von EB613. Mit potenziellen zusätzlichen 14,5 Millionen US-Dollar aus der Ausübung der Bezugsrechte könnte die Gesamtfinanzierung auf 24,5 Millionen US-Dollar anwachsen. Das Kapital soll in den kommenden Jahren klinische Studien sowie die allgemeine Geschäftstätigkeit unterstützen.






