Epstein-Akten nennen Beatrice und Eugenie – wie ihre Mutter sie in den Skandal zog
Hannah RichterEpstein-Akten nennen Beatrice und Eugenie – wie ihre Mutter sie in den Skandal zog
Prinzessinnen Beatrice und Eugenie in den neu veröffentlichten "Epstein-Akten" genannt
Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie werden in der jüngsten Veröffentlichung der sogenannten Epstein-Akten durch das US-Justizministerium erwähnt. Die Dokumente enthüllen neue Details über die Verbindungen ihrer Mutter zu Jeffrey Epstein, darunter ein Treffen nur wenige Tage nach dessen Haftentlassung. Seitdem halten sich beide Schwestern aus der Öffentlichkeit zurück.
2009 nahm Sarah Ferguson, die Herzogin von York, ihre Töchter zu einem Mittagessen mit Epstein in Miami mit. Das Treffen fand nur fünf Tage nach Epsteins Entlassung aus dem Gefängnis wegen Sexualstraftaten statt. Ferguson besuchte ihn weiterhin, obwohl die Vorwürfe gegen ihn allgemein bekannt waren.
Die neu veröffentlichten Unterlagen deuten auf eine engere Beziehung zwischen Ferguson und Epstein hin, als bisher angenommen. Ein Dokument enthält sogar eine Anspielung auf Eugenies Privatleben in jüngeren Jahren, was besonders peinlich ist.
Obwohl Beatrice und Eugenie den Titel Ihre Königliche Hoheit tragen, sind sie keine aktiven Mitglieder der Königsfamilie und haben sich unabhängige Karrieren aufgebaut. Beatrice ist Mitgründerin des Technologieunternehmens BY-EQ, während Eugenie für die Kunstgalerie Hauser & Wirth arbeitet. Bisher blieb ihr berufliches Wirken von der aktuellen Kontroverse unberührt.
Unterdessen bestätigte der Buckingham-Palast, dass König Charles bereitsteht, den britischen Behörden zu helfen, falls diese Ermittlungen gegen Prinz Andrew aufnehmen. Ihm wird vorgeworfen, vertrauliche Informationen weitergegeben zu haben. Andrew war 2022 wegen seiner eigenen Verbindungen zu Epstein seiner königlichen Titel enthoben worden.
Die jüngsten Enthüllungen erhöhen den Druck auf die Königsfamilie, insbesondere auf Beatrice und Eugenie, die sich seit der Veröffentlichung der Akten nicht geäußert haben. Die frühere Verbindung ihrer Mutter zu Epstein wirft erneut Fragen nach dem Ausmaß seines Einflusses auf. Polizeiliche Ermittlungen in diesem Zusammenhang könnten noch weitere Mitglieder des Königshauses einbeziehen.






