11 April 2026, 06:02

Erste LNG-Lieferungen aus dem Oman erreichen Deutschland pünktlich und sicher

Eine Gruppe von Schiffen auf dem Wasser mit einem bewölkten Himmel, begleitet von Text und einem Logo, das eine NATO-Marineübung in der Ostsee beschreibt.

Erste LNG-Lieferungen aus dem Oman erreichen Deutschland pünktlich und sicher

Die ersten Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus dem Oman nach Deutschland sind wie geplant eingetroffen. Das deutsche Energieunternehmen SEFE bestätigte die Auslieferungen im Rahmen eines langfristigen Abkommens, das im vergangenen Jahr unterzeichnet worden war. Der Deal markiert einen wichtigen Schritt zur Sicherung der europäischen Gasversorgung angesichts der anhaltenden Spannungen in der Golfregion.

2023 hatte SEFE einen Vertrag mit Oman LNG über jährliche Lieferungen von 0,58 Milliarden Kubikmetern LNG abgeschlossen. Die auf vier Jahre angelegte Vereinbarung soll ab 2026 in Kraft treten, doch erste Lieferungen sind bereits angelaufen. Ein Sprecher von SEFE erklärte, die ersten Frachten seien ohne Störungen in Deutschland angekommen.

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Die Golfregion ist in den vergangenen Monaten durch iranische Angriffe und eine Teilblockade der Straße von Hormus schwer beeinträchtigt worden. Diese Vorfälle haben erhebliche Mengen an LNG vom Markt genommen und große Exporteure wie Katar getroffen. Die LNG-Anlagen Omans bleiben jedoch in Betrieb, da die Schifffahrtsrouten des Landes die gefährdete Meerenge meiden.

Katar, einer der weltweit führenden LNG-Lieferanten, verzeichnet aufgrund des anhaltenden Konflikts Rückgänge bei seinen Exporten. Trotz der regionalen Instabilität verlaufen die SEFE-Lieferungen aus dem Oman reibungslos. Die Fähigkeit des Unternehmens, Gas aus nicht betroffenen Gebieten zu beziehen, trägt zur Stabilisierung der Versorgungswege für die europäischen Märkte bei.

Die erfolgreiche Ankunft des omanischen LNG unterstreicht die Bemühungen Deutschlands, seine Energieimporte zu diversifizieren. Mit dem nun aktiven SEFE-Oman-Abkommen sichert sich das Land eine zuverlässige Gasquelle außerhalb der Konfliktzone. Weitere Lieferungen werden gemäß den Vertragsbedingungen ab 2026 regelmäßig erfolgen.

Quelle