Ex-Lehrer und Polizist in Dallas bei gezieltem Anschlag erschossen
Ein ehemaliger Mathematiklehrer, der zur Polizei gewechselt war, wurde im vergangenen September in Dallas erschossen. Der 46-jährige Darron Burks fiel einem gezielten Angriff durch Corey Cobb-Bey zum Opfer, einen 30-Jährigen mit einer Vorgeschichte unberechenbaren Verhaltens. Der Schütze wurde später von einsatzbereiten Beamten getötet, nachdem er das Feuer auf sie eröffnet hatte.
Burks hatte kurz vor dem Vorfall eine 17-jährige Lehrtätigkeit beendet, um der Polizei von Dallas beizutreten. Am Tag der Schießerei näherte sich Cobb-Bey ihm, während Burks auf einem Parkplatz im Stadtteil Oak Cliff wartete. Ohne Vorwarnung zog Cobb-Bey eine Pistole und schoss auf Burks, bevor er vom Tatort floh.
Die Polizei sicherte an zwei mit dem Angriff in Verbindung stehenden Orten zwei Schrotflinten, eine Pistole im Kaliber .22 sowie eine 9-Millimeter-Pistole. Die Waffe, mit der Burks getötet wurde, hatte Cobb-Bey Anfang Juli 2024 bei 24 Hour Pawn erworben. Ermittler stellten später fest, dass Cobb-Bey bei seinen Eltern, bei denen er vor der Tat lebte, einen Waffenarsenal angehäuft hatte.
Nach der Ermordung Burks' geriet Cobb-Bey in ein Feuergefecht mit den am Tatort eintreffenden Beamten, die das Feuer erwiderten und ihn tödlich trafen. Burks' Mutter, Cherie Jeffery, hat inzwischen eine Klage gegen das Pfandhaus eingereicht und fordert Schadensersatz in Höhe von über 50.000 Dollar. Darin wird argumentiert, der Verkauf der Pistole habe gegen Landes- und Bundesgesetze verstoßen und damit zum Tod ihres Sohnes sowie seinem vorangegangenen Leiden beigetragen.
Die Klage wirft Fragen auf, wie Cobb-Bey an die Tatwaffe gelangt ist. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, ob weitere Anklagen gegen das Pfandhaus oder die Familie Cobb-Beys erhoben werden. Der Fall bleibt Gegenstand der Ermittlungen, während Burks' Familie nach Verantwortlichen für seinen Tod sucht.






