Ex-Torwart Bubnow fordert radikale Reformen der russischen Nationalmannschaft
Hannah RichterEx-Torwart Bubnow fordert radikale Reformen der russischen Nationalmannschaft
Der ehemalige russische Nationaltorhüter Alexander Bubnow hat die Führung der Nationalmannschaft erneut scharf kritisiert. Diesmal richten sich seine Vorwürfe gegen die Nominierung von Matwei Safonow, dem Torwart von Paris Saint-Germain, für die anstehenden Freundschaftsspiele. Bubnow betont, der junge Schlussmann habe kaum etwas von einer Teilnahme an diesen Partien zu erwarten.
In der jüngsten Ausgabe von Comment.Show ließ Bubnow keine Zweifel an seiner Haltung: "Safonow hat in diesen Freundschaftsspielen nichts verloren." Er argumentierte, die Berufung des Torwarts ergebe unter den aktuellen Rahmenbedingungen der Mannschaft keinen Sinn. Der Ex-Nationalspieler unterstrich zudem, dass der persönliche Wunsch eines Spielers, sein Land zu vertreten, keine Rolle bei der Auswahl spielen dürfe.
Laut Bubnow trägt vor allem Nationaltrainer Waleri Karpin die Verantwortung, da er die Befugnis habe, jeden Spieler auszuschließen. Diese Position entspricht seiner langjährigen Überzeugung, dass Safonow in der jetzigen Form nicht für Russland auflaufen solle. Doch Bubnow ging noch weiter: Er forderte gar die Auflösung der gesamten Nationalmannschaft.
Bis zum 2. April 2026 haben weder der Russische Fußballverband (RFU) noch Karpin auf Bubnows Äußerungen reagiert. Die Stille folgt auf wiederholte Kritik des früheren Torhüters, der seit Langem die Ausrichtung und Struktur des Teams infrage stellt.
Bubnows jüngste Aussagen unterstreichen seine kompromisslose Haltung gegenüber dem russischen Fußballsystem. Seine Forderungen nach einem radikalen Umbruch – oder gar der Abschaffung – der Nationalelf bleiben von offizieller Seite unbeantwortet. Vorerst bleibt Safonows Platz im Kader unverändert, ohne dass es eine Reaktion von Verband oder Trainerstab gäbe.






