05 April 2026, 07:00

Fasana in Euskirchen kämpft um Überleben nach gescheiterter Übernahme

Black and white drawing of a factory interior with workers operating machines, structural pillars, windows, and a ceiling, titled "The history of the textile industry" at the bottom.

Fasana in Euskirchen kämpft um Überleben nach gescheiterter Übernahme

Der Tissue-Hersteller Fasana aus Euskirchen steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach einer gescheiterten Übernahme und anhaltenden finanziellen Problemen warten über 100 Mitarbeiter auf Klarheit über ihre Arbeitsplätze. Das traditionsreiche Unternehmen könnte nach mehr als 100 Jahren Geschichte endgültig schließen, falls keine Lösung gefunden wird. Die Probleme von Fasana begannen sich im Juni 2022 zu verschärfen, als das Unternehmen nach einem Cyberangriff Insolvenz anmelden musste. Gleichzeitig belasteten hohe Energiekosten und schwierige wirtschaftliche Bedingungen die Firma zusätzlich. Zwei internationale Unternehmen hatten zunächst Interesse an einer Übernahme gezeigt, doch die Verhandlungen scheiterten schließlich.

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Der Grund für das Scheitern lag im überhöhten Preis, den der Grundstückseigentümer forderte – dieser war dreimal so hoch wie der geschätzte Wert des Unternehmens. Seitdem arbeitet Geschäftsführer Karsten Beisert eng mit der Stadt Euskirchen zusammen, um alternative Lösungen zu finden. In Kürze wird eine Betriebsversammlung einberufen, auf der die Mitarbeiter über die weitere Entwicklung informiert werden sollen. Die Zukunft von Fasana bleibt vorerst ungewiss. Sollte keine Rettungslösung gefunden werden, droht nicht nur der Verlust von über 100 Arbeitsplätzen, sondern auch das Ende eines Unternehmens mit einer mehr als hundertjährigen Geschichte.

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