04 May 2026, 18:43

Federal Bank übernimmt 450.000 Kreditkarten von Standard Chartered in Indien

Schwarze und weiße Geschäftskarte für Gardner & Parsons, Hop Merchant & Seed Factors, Located at No. 25, Elements Lane, Lombard Street, London.

Federal Bank übernimmt 450.000 Kreditkarten von Standard Chartered in Indien

Die Federal Bank hat zugestimmt, ein ausgewähltes Kreditkartenportfolio von der Standard Chartered Bank in Indien zu übernehmen. Durch den Deal wird die Bank ihre Präsenz in den wichtigsten Städten des Landes ausbauen und ihre Kundschaft deutlich vergrößern. Beide Institute betonen die strategischen Vorteile der Transaktion.

Die Übernahme wird das bestehende Portfolio der Federal Bank um etwa 450.000 Kreditkarten erweitern. Aktuell verwaltet die Bank 800.000 nicht ko-brandete und 1,3 Millionen ko-brandete Karten. Die neuen Karten dürften – abhängig von den endgültigen Salden und der Kunden Zustimmung – die Forderungen aus nicht ko-brandeten Karten um rund 90 Prozent steigern.

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Das Portfolio ist auf Indiens acht größte Städte konzentriert. Dadurch wird sich der Marktauftritt der Federal Bank in diesen Schlüsselmärkten mehr als verdoppeln. KVS Manian, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Bank, bezeichnete die übernommenen Konten als hochwertig und aktiv genutzt.

Die Entscheidung von Standard Chartered passt zu deren übergeordneter Strategie. Aditya Mandloi, Geschäftsführer und Leiter des Bereichs Vermögensverwaltung und Privatkundengeschäft für Indien und Südasien, erklärte, der Schritt diene dem Aufbau tieferer, produktübergreifender Kundenbeziehungen. Der Wert des Portfolios wird auf etwa das 1,5- bis 1,6-Fache des impliziten Eigenkapitals geschätzt, wobei der endgültige Preis von den Forderungen zum Übertragungszeitpunkt abhängt.

Die Transaktion bedarf keiner regulatorischen Genehmigung. Beide Seiten gehen davon aus, den Deal bis Ende 2026 abzuschließen.

Die Übernahme wird das Kreditkartengeschäft der Federal Bank in den großen Ballungsräumen stärken und eine beträchtliche Zahl erfahrener Karteninhaber einbringen. Der Abschluss des Geschäfts steht noch unter dem Vorbehalt der Kundenzustimmung und der endgültigen Forderungshöhe.

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