27 April 2026, 08:35

Filipinische Küche im Rampenlicht: Wie Essen Kultur und Wirtschaft verbindet

Einfahrt zu einem Drive-in-Restaurant in den Philippinen mit umgebender Vegetation, Beschilderung und einem bewölkten Himmel.

Filipinische Küche im Rampenlicht: Wie Essen Kultur und Wirtschaft verbindet

Vierte Ausgabe des Gastronomieforums des Tourismusministeriums: Filipinische Küche im Fokus

Dieser Monat stand ganz im Zeichen der Filipinischen Esskultur: Die vierte Auflage des führenden Gastronomieforums des Tourismusministeriums fand im Rahmen des Filipino Food Month statt. Unter dem Motto "Verbundene Aromen, geteilte Geschichten: Essen. Erzählen. Kultur." versammelte die Veranstaltung Expertinnen und Experten, um die Rolle von Nahrung für Kultur, Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Wachstum zu erkunden. Redner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Tourismusbranche teilten ihre Perspektiven darauf, wie das filipinische kulinarische Erbe bewahrt und gefördert werden kann.

Eröffnet wurde das Forum mit Debatten darüber, wie die filipinische Gastronomie Identität und Widerstandsfähigkeit prägt. Dr. Paulo Benito Tugbang stellte die Gastronomie- und Agrartourismus-Roadmaps der Behörde vor und skizzierte Pläne zur Stärkung des lokalen Kulinariktourismus. Dr. John Paolo Rivera widmete sich hingegen der evidenzbasierten Gastronomie und betonte datengestützte Lösungsansätze für Herausforderungen der Lebensmittelbranche.

Im Mittelpunkt standen zudem Dokumentation und Erzählkunst: Clang Garcia erläuterte, wie kulinarisches Erbe für kommende Generationen festgehalten werden kann. Joanna Calasanz untersuchte anschließend, wie Reisemedien Essensziele ins Rampenlicht rücken und durch Geschichten den Tourismus anregen können.

Ein weiteres zentrales Thema war die Rolle von Märkten für die Bewahrung von Traditionen. Dr. Jay Aquino beschrieb den palengke (öffentlichen Markt) als lebendiges Labor kulinarischen Erbes, in dem alltagsnahe Esskultur gedeiht. Ricardo De Sousa erweiterte den Blickwinkel und verband Gastronomie mit Kunst, Nachhaltigkeit und kultureller Identität.

Ruben See schloss die Diskussionen mit einem Appell für resiliente Lebensmittelbetriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sein Vortrag unterstrich, wie robuste lokale Nahrungssysteme zur globalen Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der filipinischen Gastronomie für Tourismus, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Entwicklung. Durch die Verknüpfung von Essen, Geschichten und Kultur zielte das Forum darauf ab, lokale Branchen zu stärken und gleichzeitig das Erbe zu bewahren. Die Organisatoren kündigten an, die Debatten in künftigen Initiativen weiterzuführen.

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