Frau aus Krasnodar wegen angeblichem Subventionsbetrug angeklagt
Eine 44-jährige Frau aus dem Dorf Werchnewedenejewskoje in der Region Krasnodar sieht sich nun mit strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert. Die Behörden werfen ihr Betrug vor, nachdem sie angeblich gefälschte Unterlagen eingereicht haben soll, um eine Sozialleistung für die Landwirtschaft zu erhalten.
Die Einwohnerin des Rajons Beloretschensk hatte einen Zuschuss in Höhe von 200.000 Rubel für die Aufzucht von Masthühnchen beantragt. Wie Ermittler später feststellten, hatte sie jedoch irreführende Dokumente vorgelegt, um an die Gelder zu gelangen. Statt das Geld wie vorgesehen für landwirtschaftliche Zwecke zu verwenden, soll sie es anderweitig ausgegeben haben.
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage nach Teil 2 des Artikels 159.2 des russischen Strafgesetzbuchs erhoben. Dieser Paragraf umfasst Betrug durch Täuschung von Behörden oder die Vorlage gefälschter Unterlagen. Der Fall wird nun durch das Justizsystem weiterverfolgt.
Bei einer Verurteilung droht der Frau eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. Das Urteil wird auch entscheiden, ob sie die zweckentfremdeten Mittel zurückerstatten muss. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden weitere Beweise sammeln.






