Fun sammelt 72 Millionen Dollar für nahtlose Fiat- und Krypto-Zahlungen in Apps
Mila VoigtFun sammelt 72 Millionen Dollar für nahtlose Fiat- und Krypto-Zahlungen in Apps
Fun, Anbieter für Finanzinfrastruktur, sammelt 72 Millionen Dollar ein, um einheitliche Zahlungssysteme für Apps zu entwickeln, die Fiat- und Kryptowährungen verbinden
Das Unternehmen Fun, das Infrastruktur für Finanzdienstleistungen bereitstellt, hat 72 Millionen US-Dollar eingesammelt, um einheitliche Zahlungssysteme für Anwendungen aufzubauen, die traditionelle Währungen und Kryptowährungen kombinieren. Fun konzentriert sich darauf, Transaktionen für Nutzer im Alltag schneller und einfacher zu gestalten. Seine Technologie treibt bereits Plattformen wie Polymarket und Aave an und wickelt jährlich Zahlungen im Volumen von über 18 Milliarden Dollar ab – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.
An der Finanzierungsrunde beteiligten sich unter anderem Infinity Ventures, Pharsalus Capital sowie Business Angels wie Justin Mateen, Mitgründer von Tinder. Funs Geschäftsmodell fungiert als unsichtbare „Infrastruktur im Hintergrund“, die Nutzer in einem einzigen Schritt mit Banken und Blockchains verbindet. Statt sich durch mehrere Banking-Partner, Stablecoin-Liquiditätspools oder Compliance-Prüfungen kämpfen zu müssen, binden Apps eine einzige API für Ein- und Auszahlungen ein.
Die Infrastruktur von Fun reduziert die Hürden für normale Nutzer, die auf dezentrale Finanzprotokolle (DeFi) zugreifen möchten. Prognosemärkte, soziale Anwendungen und Kreditplattformen verlassen sich auf seine Systeme, um Transaktionen in Echtzeit abzuwickeln. Das Unternehmen geht zudem davon aus, dass sich mit der zunehmenden Verbreitung programmierbarer Digitalwährungen im Bereich der Geldüberweisungen seine Zahlungsschienen einen wachsenden Anteil am globalen Geldverkehr sichern werden.
Eine stabilere Brücke zwischen Fiat- und Kryptowährungen könnte beschleunigen, wie Kapital auf starke Preisschwankungen bei Bitcoin und Ethereum reagiert. Indem Fun die Komplexität im Hintergrund abstrahiert, strebt das Unternehmen an, Krypto-Zahlungen so nahtlos wie herkömmliches Banking zu gestalten – ohne dabei Compliance oder Liquidität zu vernachlässigen.
Die 72 Millionen Dollar sollen Fun dabei helfen, seine Zahlungsinfrastruktur für Verbraucher-Apps auszubauen. Die Technologie des Unternehmens verarbeitet bereits jährlich Milliarden an Transaktionen und unterstützt Plattformen von Prognosemärkten bis hin zu DeFi-Kreditgebern. Das Ziel ist klar: Krypto-Zahlungen so mühelos wie möglich zu machen und gleichzeitig die Kluft zwischen klassischer Finanzwelt und blockchainbasierten Systemen zu überbrücken.






