19 April 2026, 08:33

Fünf Männer nach tödlicher Schießerei auf Teenager-Party verurteilt

Eine historische Dokumentenillustration, die eine Gerichtsszene mit Porträts, Vorhängen und Text zeigt.

Fünf Männer nach tödlicher Schießerei auf Teenager-Party verurteilt

Fünf Männer sind wegen ihrer Beteiligung an einer tödlichen Schießerei auf einer Sweet-Sixteen-Feier in Dadeville, Alabama, zu jeweils fünf Jahren Haft verurteilt worden. Bei dem Angriff kamen vier junge Menschen ums Leben, mehr als 30 wurden verletzt. Der Fall löste landesweit Bestürzung aus und erschütterte die kleine Gemeinde zutiefst.

Die Schießerei ereignete sich während einer Geburtstagsfeier im April 2022. Zwischen den Angeklagten und Corbin Holston brach ein Schusswechsel aus, doch die Ermittler konnten nicht zweifelsfrei klären, wer als Erster schoss. Vier Jugendliche verloren in dem Chaos ihr Leben: Philstavious "Phil" Dowdell, Shaunkivia Nicole "KeKe" Smith, Marsiah Emmanuel "Siah" Collins und Holston.

Willie Brown, Wilson Hill, Travis McCollough, Tyreese McCollough und Sherman Peters bekannten sich der fahrlässigen Tötung im Zusammenhang mit den Todesfällen von Dowdell, Smith und Collins schuldig. Die Anklage wegen des Todes von Holston wurde später fallengelassen. Jeder der Angeklagten erhielt eine fünfjährige Haftstrafe sowie 15 Jahre Bewährung.

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Während der Verhandlung nahm Tyreese McCollough im Gerichtssaal das Wort und äußerte sein Bedauern über die Tragödie. Angehörige der Opfer kritisierten jedoch den Vergleich mit der Staatsanwaltschaft. Viele argumentierten, dass die Strafen in keinem Verhältnis zur Schwere des Verbrechens oder zu den verlorenen Leben stünden.

Mit der Verurteilung der fünf Männer ist der Fall nun juristisch abgeschlossen. Die Gemeinde ringt weiterhin mit den Folgen der Gewalt. Die Familien der Opfer haben zwar das Urteil zur Kenntnis genommen, betonen jedoch, dass aus ihrer Sicht keine vollständige Gerechtigkeit erreicht wurde.

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