07 May 2026, 08:29

Gericht ordnet Abriss des beliebten GorodOK-Wellnesszentrums in Wladiwostok an

Ein großes Gebäude im Abrissprozess, mit einem Bagger auf der rechten Seite, umgeben von Bäumen und einem klaren Himmel.

Gericht ordnet Abriss des beliebten GorodOK-Wellnesszentrums in Wladiwostok an

Ein Gericht im russischen Primorje-Gebiet hat den Abriss eines beliebten Aqua- und Wellnesszentrums in Wladiwostok angeordnet. Das am 7. Mai 2023 ergangene Urteil erklärt den GorodOK-Komplex zu einem illegalen Bauwerk. Die Eigentümerin muss das Gebäude nun auf eigene Kosten abreißen.

Das Verfahren war eingeleitet worden, nachdem die Stadtverwaltung von Wladiwostok gemeinsam mit den Ämtern für Stadtplanung und Liegenschaftsverwaltung Klage gegen den Komplex erhoben hatte. Die Behörden argumentierten, dass die zweistöckige, 844 Quadratmeter große Anlage gegen Nutzungsvorschriften für das Grundstück verstoße. Geodätische Vermessungen bestätigten später, dass die tatsächlichen Grenzen des Gebäudes nicht mit den Eintragungen im russischen Einheitsregister für Immobilien (EGRN) übereinstimmten.

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Das Gericht stellte fest, dass 247 Quadratmeter des Bauwerks auf einem Gelände stehen, das die Eigentümerin Zanna Wassilenko von 2007 bis 2014 für einen temporären Laden gepachtet hatte. Die verbleibenden 597 Quadratmeter befinden sich auf staatlichem Boden, der niemals offiziell erfasst oder für eine Bebauung ausgewiesen worden war. Wassilenko hatte zudem weder eine Baugenehmigung noch eine Abnahmebescheinigung für den Komplex beantragt, bevor sie mit dem Bau begann.

Laut dem endgültigen Urteil muss Wassilenko die gesamte Anlage selbst abbauen. Die Entscheidung bestätigt die Forderungen der Stadt in vollem Umfang und lässt keinen Spielraum für weitere rechtliche Schritte gegen den Abrissbefehl.

Das Urteil bedeutet, dass das GorodOK-Aqua- und Wellnesszentrum an seinem aktuellen Standort nicht mehr betrieben werden darf. Wassilenko steht nun vor der Aufgabe, das Gelände zu räumen, während die Stadt das Recht behält, das Urteil durchzusetzen. Bisher wurden keine alternativen Lösungen für den Komplex bekannt gegeben.

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