18 April 2026, 22:34

Gericht zwingt Krankenhaus zur Eröffnung einer Apotheke in Sewernoje

Apotheke mit Glaswänden und -türen, Plakate an den Wänden, befindet sich an einer Straßenecke mit einer Straße unten.

Gericht zwingt Krankenhaus zur Eröffnung einer Apotheke in Sewernoje

Ein Gericht hat ein Krankenhaus im russischen Pawlowsker Bezirk angewiesen, in der ländlichen Siedlung Sewernoje eine Apotheke zu eröffnen. Die Entscheidung folgt auf Klagen von Anwohnern – darunter ältere und behinderte Menschen –, die ohne lokalen Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten geblieben waren. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die seit langem bestehenden Versorgungslücken im medizinischen Bereich für die Gemeinschaft.

Das Bezirksgericht Pawlowsk gab den Bewohnern recht, die gegen das Zentrale Bezirkskrankenhaus Pawlowsk Klage eingereicht hatten. Ihr Hauptvorwurf: In Sewernoje gebe es weder eine Apotheke noch einen Verkauf von medizinischen Hilfsmitteln. Ohne eine solche Einrichtung hatten es insbesondere Senioren, Menschen mit Behinderungen und Kinder schwer, dringend benötigte Arzneimittel zu beschaffen.

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Laut Gerichtsurteil muss das Krankenhaus innerhalb von drei Monaten einen Apothekenbetrieb in der ambulanten Klinik von Sewernoje einrichten. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Bewohner künftig keine weiten Wege mehr auf sich nehmen müssen, um grundlegende medizinische Versorgung zu erhalten.

Die Entscheidung zielt direkt auf das Problem der mangelnden medizinischen Versorgung in Sewernoje ab. Innerhalb von drei Monaten muss in der örtlichen Ambulanz eine Apotheke eröffnet werden. Damit erhalten die Einwohner erstmals vor Ort Zugang zu Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln.

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