Gewalttätige Auseinandersetzung in Berliner Imbiss nach xenophober Provokation
Emil LangeGewalttätige Auseinandersetzung in Berliner Imbiss nach xenophober Provokation
In der vergangenen Nacht ist es im Berliner Ortsteil Hellersdorf zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr in einem Imbiss an der Stendaler Straße, wo zwei Gruppen zunächst in einen verbalen Streit gerieten, der schließlich in Handgreiflichkeiten eskalierte.
Auslöser war ein xenophober und provokativer Wortwechsel zwischen vier Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren und drei Männern, die 42, 44 und 46 Jahre alt sind. Der Streit artete schnell in eine körperliche Auseinandersetzung aus, bei der auch Stühle aus dem Imbiss als Waffen eingesetzt wurden.
Drei Personen – ein 44-Jähriger, ein 46-Jähriger und ein 18-Jähriger – erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort. Die Polizei übergab den Fall anschließend an eine Spezialeinheit der Direktion 3 (Ost) zur weiteren Aufklärung.
Die Verletzten wurden am Tatort behandelt und konnten anschließend entlassen werden. Die Behörden prüfen nun die genauen Umstände der Schlägerei. Die Spezialeinheit wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.
