17 March 2026, 01:09

Gewonnener BMW wird zum finanziellen Albtraum für *"Glücksrad"-Kandidaten

Plakat, das einen Steuerbonus von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs bewirbt, mit einem Bild eines Autos.

Gewonnener BMW wird zum finanziellen Albtraum für *"Glücksrad"-Kandidaten

Ein kürzlich bei "Glücksrad" siegreicher Kandidat musste feststellen, dass sein Traumgewinn zu einem finanziellen Albtraum wurde. Nach dem Gewinn eines nagelneuen BMW im Wert von über 41.000 Dollar blieb ihm nach Steuern, Gebühren und rasanter Wertminderung am Ende ein Verlust in Höhe mehrerer Tausend Euro. Seine Erfahrung veranlasst ihn dazu, zukünftigen Teilnehmern zu raten, lieber Bargeld statt glanzvoller Sachpreise zu wählen.

Der Mann hatte in der beliebten Spielshow ein Auto mit einem Listenpreis von 41.165 Dollar gewonnen. Noch bevor er es vom Hof fahren konnte, sah er sich unerwarteten Kosten gegenüber: Die Autohändler verlangten eine Zahlung von 4.000 Dollar für Umsatzsteuer und Zulassungsgebühren.

Hinzu kam, dass er auf den vollen Wert des Wagens Einkommensteuer zahlen musste. Nach Begleichung der sofortigen Ausgaben versuchte er, das Fahrzeug an denselben Händler zurückzuverkaufen – doch dieser bot ihm lediglich etwa 26.000 Dollar. Schließlich verkaufte er es an einen anderen Händler für 32.000 Dollar.

Als alle Kosten abgerechnet waren, belief sich der Netto-Wert des Autos auf nur noch rund 16.000 Dollar. Seine Geschichte ähnelt denen anderer Gewinner aus Shows wie "Geht's noch?" (Originaltitel: "Let's Make A Deal"), bei denen sich Preise oft als versteckte finanzielle Belastungen entpuppen.

Sein Rat an künftige Kandidaten ist eindeutig: Bargeldpreise ersparen einem die Fallstricke von Steuern und Wertverlust. Zwar wirkte der BMW zunächst wie ein großer Gewinn – doch am Ende blieb weit weniger übrig als erwartet. Seine Erfahrung zeigt: Nicht jeder Preis ist so lukrativ, wie er auf den ersten Blick scheint.

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