Giftige Lasagne in Iowa: Paar soll Schwangerschaft mit Oxycodon beenden wollen
Lina SeidelGiftige Lasagne in Iowa: Paar soll Schwangerschaft mit Oxycodon beenden wollen
Zwei Personen im US-Bundesstaat Iowa sind angeklagt worden, nachdem sie einer schwangeren Frau angeblich mit einer mit Drogen versetzten Lasagne Vergiftungserscheinungen zugefügt haben sollen. Der 35-jährige Matthew Uthoff und die 36-jährige Amber Snow werden beschuldigt, am 28. Dezember 2025 durch das Servieren des Gerichts einen Schwangerschaftsabbruch herbeiführen zu wollen. Laut Behörden enthielt das Essen Oxycodon, einen starken verschreibungspflichtigen Wirkstoff.
Der Vorfall ereignete sich im Winneshiek County, wo Snow und Uthoff die Lasagne nach Angaben der Ermittler zubereitet haben sollen. Den Untersuchungen zufolge war es ihre Absicht, dass die schwangere Frau das Gericht isst und dadurch eine Fehlgeburt erleidet. Die Kriminalermittlungsbehörde von Iowa (Iowa Division of Criminal Investigation) bestätigte später den Nachweis von Oxycodon in der Speise.
Snow teilte sich das Sorgerecht für ein Kind mit Mitgliedern der Familie des Opfers. Das Kind war während der Zubereitung und Übergabe der Lasagne anwesend, was zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Umstände aufwirft. Sowohl Uthoff als auch Snow sehen sich nun sieben Anklagepunkten gegenüber, darunter die Abgabe eines Betäubungsmittels und die vorsätzliche Beendigung einer menschlichen Schwangerschaft.
Der Fall wird weiterhin untersucht. Bisher ist unklar, ob die Frau nach dem Verzehr der verunreinigten Mahlzeit tatsächlich eine Fehlgeburt erlitten hat. Die beiden Beschuldigten sitzen derzeit im Gefängnis von Winneshiek County in Untersuchungshaft, jeweils gegen eine Kaution von 100.000 US-Dollar.
Die Anklage basiert auf einer vorsätzlichen Handlung mit einem Betäubungsmittel. Bei einer Verurteilung drohen Uthoff und Snow schwere rechtliche Konsequenzen. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden weitere Details zum Fall sammeln.






