23 May 2026, 20:01

Gregor Gysi fordert schnelle Lösungen für Berlins Wohnungsnot und bezahlbaren Wohnraum

Gysi fragt nach den Nationalisierungsplänen der Linken

Gregor Gysi fordert schnelle Lösungen für Berlins Wohnungsnot und bezahlbaren Wohnraum

Berlins Wohnungsnot bleibt ein drängendes Problem – viele Bewohner kämpfen mit den steigenden Kosten für bezahlbaren Wohnraum. Gregor Gysi, eine prägende Figur der Linken, hat nun die Dringlichkeit von Maßnahmen betont. Seine Äußerungen folgen einem Volksentscheid, bei dem sich 57 Prozent der Wähler für die Enteignung großer privater Wohnungsunternehmen aussprachen.

Gysi unterstrich, dass das zentrale Ziel seiner Partei darin bestehe, Berlin für alle erschwinglich zu halten. Gleichzeitig räumte er ein, dass die aktuelle Lage diesem Anspruch nicht gerecht werde: Viele Menschen fänden nach wie vor keine angemessenen Wohnungen zu fairen Preisen. Zwar sehe er in der Vergesellschaftung von Wohnraum ein Mittel, um Mieten zu senken und der Stadt mehr Einfluss zu verschaffen – doch die konkreten Pläne von Elif Eralp, der Spitzenkandidatin der Partei, hinterfragte er kritisch.

Zudem forderte Gysi ein schnelleres Vorankommen bei der Vergesellschaftung, insbesondere wenn private Investoren im Spiel seien. Gleichzeitig warnte er davor, dass bloße Enteignungen nicht ausreichten. Um die Nachfrage zu decken und langfristig bezahlbaren Wohnraum zu sichern, müsse deutlich mehr gebaut werden.

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Das Ergebnis des Volksentscheids zeigt zwar eine klare öffentliche Unterstützung für Wohnungsreformen – doch die Herausforderungen bleiben groß. Gysis Aussagen machen deutlich: Nur mit einer Kombination aus Vergesellschaftung und Neubau lässt sich der Wohnungsmangel in Berlin wirksam bekämpfen. Ohne weitere Schritte droht die Krise der Bezahlbarkeit jedoch anzuhalten.

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