03 May 2026, 04:35

Grüne-Kandidatin Astor entschuldigt sich für antisemitische Social-Media-Posts und KI-Bilder

Plakat einer Frau in einem grünen Kleid mit detaillierten Verzierungen, geschaffen von Alphonse Mucha, betitelt "Leslie Carter", mit einem tiefblauen Hintergrund und Sternen sowie einer anmutigen Pose.

Grüne-Kandidatin Astor entschuldigt sich für antisemitische Social-Media-Posts und KI-Bilder

Clarissa Astor, Kandidatin der Grünen für die anstehende Wahl, hat sich entschuldigt, nachdem sie eine Reihe umstrittene Social-Media-Beiträge geteilt hatte. Darin behauptete sie unter anderem, die britische Polizei stehe im Dienst des „Zionismus“, und veröffentlichte ein KI-generiertes Bild von Prinzessin Diana mit einem Keffiyeh-Tuch. Astor, die mit dem Stiefbruder von Samantha Cameron verheiratet ist, löschte die Beiträge später und bedauerte, Anstoß erregt zu haben.

Astor nahm an einer pro-palästinensischen Demonstration in London teil, bei der antisemitische Parolen gemeldet wurden. Zudem verteidigte sie eine von der Hamas inszenierte Veranstaltung, auf der ein israelischer Geiselnehmer seine Entführerin küsste. In einem Beitrag teilte sie ein Propagandabild derselben Szene, was scharfe Kritik auslöste.

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Sie ging noch weiter, indem sie ein manipuliertes Foto des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu mit einem Hitler-Bärtchen veröffentlichte. Ein weiterer Beitrag warf Polizistinnen bei einer pro-palästinensischen Kundgebung vor, von Israel gesteuert zu werden. Später löschte Astor diese Posts und entschuldigte sich für „jede Beleidigung und Verärgerung“, die sie verursacht hätten.

Auch Zack Polanski, Co-Vorsitzender der Grünen, entschuldigte sich, nachdem er einen Beitrag geteilt hatte, in dem Polizisten angegriffen wurden, und nannte dies „empörend“. Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Astor, die zum sogenannten „Chipping Norton Set“ in den Cotswolds zählt, wegen ihrer Online-Aktivitäten unter Druck gerät.

Astors Entschuldigung folgt auf massive Kritik an ihren Social-Media-Beiträgen. Die Grünen haben sich bisher nicht dazu geäußert, ob gegen sie weitere Konsequenzen folgen werden. Ihre Äußerungen lenken die Aufmerksamkeit auf die innerparteilichen Spannungen im Zusammenhang mit Stellungnahmen zum Israel-Hamas-Konflikt.

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