09 June 2026, 00:00

Grünen-Co-Chef Banaszak wegen Steueraffäre um Zweitwohnsitz in Berlin unter Druck

So erklärt Grüne-Parteichef Banaszak seine Steuerhinterziehung

Grünen-Co-Chef Banaszak wegen Steueraffäre um Zweitwohnsitz in Berlin unter Druck

Felix Banaszak, Co-Vorsitzender der deutschen Grünen, steht wegen unbezahlter Steuern unter Ermittlung der Berliner Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf bezieht sich auf seine unterbliebene Aktualisierung der Steuerangaben für einen Zweitwohnsitz in der Hauptstadt. Banaszak hat das Versäumnis öffentlich eingeräumt und versprochen, die Angelegenheit zügig zu klären.

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Die Steuerprobleme Banaszaks hängen mit der Berliner Zweitwohnsitzabgabe zusammen, die derzeit 15 Prozent der Nettokaltmiete beträgt. Ab 2025 steigt dieser Satz auf 20 Prozent. Der Politiker, dessen Hauptwohnsitz in Duisburg liegt, hatte die Behörden nach 2022 nicht über seinen Berliner Wohnsitz informiert.

Die genaue Summe der Steuernachzahlung ist aufgrund der steuerlichen Vertraulichkeit nicht bekannt. Dennoch hat Banaszak seinen Fehler eingestanden und bedauert, seine privaten Steuerangelegenheiten nicht ordnungsgemäß geregelt zu haben.

Seit November 2024 führt er gemeinsam mit Franziska Brantner den Bundesvorsitz der Grünen und ist zudem Bundestagsabgeordneter. Als Reaktion auf die Ermittlungen sicherte Banaszak volle Zusammenarbeit zu und kündigte an, die ausstehende Summe unverzüglich zu begleichen, sobald das Finanzamt die genaue Höhe bestätigt.

Der Fall unterstreicht die Bedeutung der korrekten Meldung von Zweitwohnsitzen für die Steuererklärung. Banaszaks schnelles Eingeständnis und seine Zahlungsbereitschaft könnten zu einer raschen Beilegung der Angelegenheit beitragen. Nun müssen die Ermittler den genauen Betrag feststellen, bevor weitere Schritte eingeleitet werden.

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