Hafen Astafjew revolutioniert Kohleumschlag mit gigantischer Öko-Halle bis 2026
Emil LangeHafen Astafjew revolutioniert Kohleumschlag mit gigantischer Öko-Halle bis 2026
Hafen Astafjew steht kurz vor Abschluss eines großen Modernisierungsprojekts seiner Kohleumschlaganlagen
Über dem Entladebereich erhebt sich eine gewaltige Überdachung, die nun in die finale Bauphase geht. Ziel des Vorhabens ist es, den Kohleumschlag vollständig eingeschlossen und damit umweltfreundlicher zu gestalten.
Die neue Konstruktion überspannt eine Fläche von über 10.000 Quadratmetern, ist 33 Meter hoch und erstreckt sich über eine Länge von 206 Metern. Sie besteht aus Zehntausenden Stahl-Aluminium-Teilen und ist speziell für die extremen Klimabedingungen der Region Primorje ausgelegt. Zwölf verstärkte Betonfundamente, jedes 12 Meter hoch, tragen das Bauwerk.
An dem Projekt wirkt ein internationales Konsortium mit: Neben dem spanischen Unternehmen Gaptec sind die fernöstlichen Firmen T-Stroy und Alpar Plus beteiligt. Der Hafen setzt bereits zwölf Staubbindesysteme sowie eine spezielle Saugmaschine ein, die über das Gelände fährt und Rückstände aufnimmt. Ein Schutzvorhang um die Entladezone verhindert zusätzlich, dass Kohlenstaub in die Umgebung gelangt.
Nach der für das dritte Quartal 2026 geplanten Fertigstellung wird die Überdachung den Hafen in die Lage versetzen, den Kohleumschlag vollständig in geschlossenen Systemen abzuwickeln. Die Modernisierung soll die Staubemissionen verringern und die Betriebseffizienz des Astafjew-Terminals steigern. Durch die Kombination der bestehenden Staubschutzmaßnahmen mit der neuen Halle entsteht ein nachhaltigerer Prozess für den Kohleumschlag. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 vorgesehen.






