Hamburgs Panoptikum verjüngt seine 120 Wachsfiguren – mit viel Liebe zum Detail
Emil LangeFrühjahrsputz: Neuer Glanz für Wachskunstfiguren im Panoptikum - Hamburgs Panoptikum verjüngt seine 120 Wachsfiguren – mit viel Liebe zum Detail
Hamburgs Panoptikum rüstet seine 120 Wachsfiguren auf
Vom 12. bis 28. Januar erhält das Panoptikum in Hamburg seine jährliche Auffrischung – in dieser Zeit bleibt das Museum für Besucher geschlossen. Jedes Detail, von den Haaren bis zur Kleidung, wird sorgfältig restauriert, damit die Exponate wieder in bestem Glanz erstrahlen.
Bei der alljährlichen Generalüberholung wird jede Figur gründlich überarbeitet. Elf Perücken, darunter eine im Stil der verstorbenen Königin Elizabeth II., werden gewaschen, gefärbt und neu frisiert. Die Haare aller 120 Figuren werden gewaschen, gelockt und gebürstet – eine Arbeit, die ganze zwei Tage in Anspruch nimmt.
Carmen Delhougne leitet das Restaurierungsteam, während Henriette Masmeier für Frisuren und Make-up zuständig ist. Auch Susanne Faerber, Mitgeschäftsführerin des familiengeführten Museums, wirkt an den Arbeiten mit. Kleinere Reparaturen gehören ebenfalls dazu, etwa das Ausbessern von Kratzern an den Figuren von Helene Fischer und Julia Roberts. Neben Haaren und Retuschen werden Kleidungsstücke gewaschen, Schuhe poliert und Hüte abgestaubt. Besonders viel Aufmerksamkeit erhalten in diesem Jahr die Figuren mit Bezug zur Hamburger Reeperbahn – passend zum 400-jährigen Jubiläum des Viertels.
Am 29. Januar öffnet das Panoptikum wieder seine Türen, und alle Figuren präsentieren sich in frischem Glanz. Die zweiwöchige Schließzeit garantiert, dass jedes Detail – von den Perücken bis zu den Schuhen – perfekt hergerichtet ist. Dann können Besucher die überarbeiteten Exponate wieder in voller Pracht bewundern.






