26 April 2026, 14:41

Heidelbeerfarm in Pennsylvania kämpft ums Überleben trotz Bio-Zertifizierung

Frisches Obst und Gemüse, einschließlich Tomaten und Mais, in Körben auf einem Bauernmarkt mit Texttafeln im Hintergrund.

Heidelbeerfarm in Pennsylvania kämpft ums Überleben trotz Bio-Zertifizierung

Harry und Susan Jones betreiben Bridge Avenue Berries, eine kleine Heidelbeerfarm in Allenwood, Pennsylvania. Das Ehepaar baut auf knapp einem Hektar Land jährlich rund 8.200 Kilogramm Obst an. Trotz ihrer harten Arbeit erwirtschaftet der Betrieb kaum mehr als die Deckung der Kosten.

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Harry Jones studierte zunächst Gartenbau und erwarb einen Associate Degree in Baumschulmanagement. Später übernahm er die Farm, behielt aber seinen Vollzeitjob in der Holzindustrie. Die Ernte der Heidelbeeren erfolgt in einem kurzen Zeitfenster von nur 30 Tagen – jedes Jahr im Juli.

Die Farm erhielt 2021 erstmals die USDA-Bio-Zertifizierung, stieg 2024 jedoch auf den Standard "Certified Naturally Grown" um. Um ihr Einkommen zu strecken, frieren die Joneses Beeren ein und verkaufen sie während der Wintermonate.

Harry plant, den Betrieb noch drei bis fünf Jahre weiterzuführen. Danach möchte er die Farm lieber verkaufen, als sie langfristig fortzuführen. Bridge Avenue Berries bleibt ein kleiner Familienbetrieb mit schmalen Gewinnspannen. Die Joneses sind auf Nebeneinnahmen und den Verkauf in der Nebensaison angewiesen, um über die Runden zu kommen. Ihre Zukunft hängt davon ab, ob sich ein Käufer findet, wenn Harry sich zurückziehen will.

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