Heinemann-Quartier in Hamm: Vom Bahnhofsviertel zum lebendigen Stadtzentrum bis 2029
Mila VoigtHeinemann-Quartier in Hamm: Vom Bahnhofsviertel zum lebendigen Stadtzentrum bis 2029
Hamms Innenstadt steht vor einem großen Wandel: Das Heinemann-Quartier nimmt Gestalt an
Mit dem Projekt Heinemann-Quartier steht die Hammer Innenstadt vor einer grundlegenden Umgestaltung. Die Entwicklung ersetzt das seit Langem leerstehende ehemalige Kaufhausgebäude und schafft einen modernen, multifunktionalen Raum. Lokale Verantwortliche und Investoren unterstützen das Vorhaben als entscheidenden Schritt zur Belebung des Viertels.
Das Projekt umfasst eine Fläche von 7.400 Quadratmetern und sieht drei Hauptgebäudeabschnitte vor, ergänzt durch ein mehrstöckiges Parkhaus mit Platz für 300 bis 400 Fahrzeuge. Insgesamt wird das Quartier rund 12.900 Quadratmeter Nutzfläche bieten – eine Mischung aus Büros, Arztpraxen, Wohnungen, Restaurants und kulturellen Einrichtungen. Besonders hoch ist die Nachfrage nach Büro- und Praxisflächen.
Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Geplant sind begrünte Dächer, Solaranlagen und eine barrierefreie Gestaltung. Die Green Roof Project Company, ein Zusammenschluss lokaler Unternehmen und Investoren, treibt die Entwicklung voran. Die Investitionssumme liegt im hohen zweistelligen Millionenbereich.
Der Abriss des alten Kaufhausstandorts soll im Frühjahr 2026 beginnen, nachdem die Genehmigungsunterlagen bis Ende 2025 oder Anfang 2026 eingereicht werden. Mit einer Fertigstellung ist nicht vor 2029 zu rechnen. Bürgermeister Marc Herter und Stadtbaudirektor Andreas Mentz betonen, dass das Projekt den Bahnhofsviertel von veralteten Einzelhandelsflächen zu einem lebendigen, vielseitigen Zentrum wandeln wird.
Das Heinemann-Quartier markiert einen Meilenstein für die Hammer Innenstadt. Durch den Ersatz eines ungenutzten Warenhauses durch ein nachhaltiges, gemischt genutztes Quartier soll die Attraktivität der Gegend gesteigert und das Areal modernisiert werden. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen – mit Fokus auf Barrierefreiheit und ökologische Standards.






