Hennepin County rettet Sheriff-Büro vor 15,4-Millionen-Dollar-Loch – doch Streit bleibt
Hannah RichterHennepin County rettet Sheriff-Büro vor 15,4-Millionen-Dollar-Loch – doch Streit bleibt
Hennepin County springt ein, um ein 15,4-Millionen-Dollar-Haushaltsloch im Büro des Sheriffs zu schließen
Die Verwaltung des Hennepin County übernimmt die Deckung eines Haushaltsdefizits in Höhe von 15,4 Millionen US-Dollar für das örtliche Sheriff-Büro. Diese Entscheidung fällt nach Warnungen, wonach die Behörde ohne zusätzliche Mittel ihr Budget um über neun Millionen Dollar überziehen würde. Mehr als 40 Bürgermeister und Polizeichefs der Region hatten zuvor die Rolle des Sheriffs bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit im County verteidigt.
Die finanziellen Probleme begannen, als das Sheriff-Büro ein voraussichtliches Defizit von neun Millionen Dollar meldete. Beamte warnten, dass ohne weitere Mittel genehmigte Stellen unbesetzt bleiben und sich das Haushaltsloch damit weiter vergrößern würde. Die Behörde berief sich zudem auf ein Gesetz des Bundesstaates Minnesota, das sie verpflichtet, "Ruhe und Ordnung" im gesamten County zu wahren.
Kritik kam von einigen Mitgliedern des County-Komitees, darunter Marion Greene. Sie argumentierte, dass alle Abteilungen des Countys ihre Budgets einhalten müssten, um essenzielle Dienstleistungen nicht zu gefährden. Greene stellte zudem infrage, ob das Sheriff-Büro überhaupt für die öffentliche Sicherheit zuständig sein solle, und schlug vor, die örtliche Polizei könnte mehr Verantwortung übernehmen.
Trotz ihrer Bedenken stimmte Greene gemeinsam mit dem Gremium für den Plan, die Lücke von 15,4 Millionen Dollar zu schließen. Der Großteil der Mittel stammt aus den freien Rücklagen des Countys. Greene ließ jedoch offen, ob ihre Zustimmung eine Abkehr von ihren früheren Aussagen darstellt.
Das Sheriff-Büro betont weiterhin, dass das Defizit bestehen bleibe, sofern keine weiteren Mittel für die Personalkosten bereitgestellt würden.
Die Entscheidung des Countys sichert dem Sheriff-Büro vorerst den Weiterbetrieb ohne sofortige Kürzungen. Lokale Führungskräfte hatten die Bedeutung der Behörde für die öffentliche Sicherheit hervorgehoben. Eine langfristige Lösung bleibt jedoch ungewiss, während die Haushaltsdebatte anhält.






