30 March 2026, 16:01

Hertha BSC scheitert am Bundesliga-Aufstieg – Saison endet im Desaster

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld, einige hocken in der Nähe eines Balls, mit einem Torpfosten rechts und Gebäuden, Bäumen und Fahrzeugen im Hintergrund.

Hertha BSC scheitert am Bundesliga-Aufstieg – Saison endet im Desaster

Hertha BSC verpasst den Aufstieg – Saison endet enttäuschend

Hertha BSCs Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga ist nach einer schwierigen Zweitliga-Saison verflogen. Trainer Stefan Leitl räumte kürzlich ein, dass der automatische Aufstieg nicht mehr zu schaffen sei. Gleichzeitig wies Mittelfeldspieler Kevin Sessa Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel zurück und betonte, sein Fokus liege weiterhin auf dem Verein.

Die Krise des Teams wurde besonders nach einer Serie von nur einem Sieg in neun Spielen deutlich – darunter eine deutliche 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn. Diese schwache Phase ließ Hertha mit acht Punkten Rückstand auf den dritten Platz zurückfallen. Leitl gestand ein, dass die Lücke zu groß sei, um sie noch zu schließen. Zwar gab es zuletzt Besserung, etwa mit Siegen gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) und Preußen Münster, doch kamen diese Erfolge zu spät, um die Saison noch zu retten.

Sessa, der in den letzten vier Spielen für den verletzten Kennet Eichhorn in der Startelf stand, nannte Verletzungen und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für das Scheitern. Zwar habe die Mannschaft das Potenzial für die Spitze gehabt, doch sei es nicht gelungen, über die gesamte Saison das nötige Niveau zu halten. Trotzdem bleibt der 23-Jährige dem Verein treu – sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.

Aktuell liegt Hertha sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Die späte Aufholjagd mit drei Siegen in den letzten vier Spielen kam, als der Druck bereits nachgelassen hatte. Sessa jedoch stellte klar, dass ein Wechsel für ihn kein Thema sei: "Ich bin voll auf meine Aufgabe hier konzentriert."

Die Saison endet für Hertha BSC damit deutlich hinter den eigenen Aufstiegsambitionen. Da Leitl einen direkten Wiederaufstieg ausschloss, rückt nun der Neuaufbau für die kommende Spielzeit in den Fokus. Sessas Entscheidung, dem Verein erhalten zu bleiben, gibt dabei Planungssicherheit – doch die strukturellen Probleme, die den Aufstieg verhinderten, müssen dringend angegangen werden.

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