01 April 2026, 00:02

Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Arbeit mit Vertriebenen und Aussiedlern

Gedenkstätte in Berlin mit Blumen, Kerzen, Fotos und Plakaten, die vor einem Zaun auf dem Boden liegen.

Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Arbeit mit Vertriebenen und Aussiedlern

Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) 150.000 Euro bewilligt. Die Förderung wurde im "Haus der Heimat" in Wiesbaden von Innenminister Roman Poseck überreicht. Mit dem Zuschuss wird die Arbeit der Organisation zur Bewahrung der Geschichte deutscher Vertriebener, Aussiedler und Spätaussiedler unterstützt.

Der BdV in Hessen vertritt diejenigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht, Vertreibung und einen Neuanfang erlebten. Zu den Aktivitäten zählen kulturelle Veranstaltungen, Dialoginitiativen und die Pflege von Traditionen. Ein Teil der Mittel fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die zentrale Aufgaben koordiniert.

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Rose-Lore Scholz, stellvertretende Landesvorsitzende des BdV, nahm die Förderung als Zeichen des Vertrauens entgegen. Sie betonte deren Bedeutung für die Stabilität der Organisation und zukünftige Projekte. Die finanzielle Unterstützung stammt aus dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sicherheit sowie Heimat.

Die Bewilligung ist bemerkenswert, da in den vergangenen fünf Jahren kein anderes Bundesland vergleichbare Mittel für ähnliche Verbände bereitgestellt hat. Mit der Förderung will Hessen die Arbeit der Einrichtungen stärken und das langfristige Gedenken sichern. Das Ministerium bezeichnete sie als Ausdruck von Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Die 150.000 Euro ermöglichen dem BdV Hessen, seine Arbeit mit den Vertriebenenverbänden fortzusetzen. Die Mittel festigen die Rolle der Organisation in der kulturellen Bewahrung und im öffentlichen Dialog. Gleichzeitig setzt das Land damit ein Beispiel dafür, wie regionale Regierungen Initiativen zur historischen Erinnerung fördern können.

Quelle